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Wonderbook: Book of Potions

Eine Geschichte von Zaubertränken und Dinos

Test Alain Jollat getestet auf PlayStation 3

Neben Zaubersprüchen lernt man in Hogwarts auch etwas über Zaubertränke. Dem Umstand trägt das neuste Wonderbookspiel “Das Buch der Zaubertränke” rechnung - und wer es nicht so mit Harry Potter, Zauberei und magischer Alchemie hat, der darf einen Ausflug in die Welt der Dinosaurier unternehmen. Welche Abenteuer man da erlebt, schauen wir uns in unserer Kurzgeschichte… äh, m Test an.

Von der technischen Seite her ist es schon faszinierend, was die Playstation 3 und der Move-Controller alles aus einem Buch machen können, die mit grossen CyberCode bedruckt sind. Plötzlich erwachsen dem Buch ganze Schlösser, Landschaften - und es erzählt sogar eine richtige Geschichte.

Bis anhin konnten Wonderbook-Besitzer in Hogwarts Zaubersprüche lernen oder mit einem kleinen Detekitv-Bücherwurm auf Spuren- und Verbrechersuche gehen. Alles natürlich auf die kleineren Spieler ausgerichtet. Nun gesellen sich zu den zwei bestehenden Spielen zwei weitere hinzu. Einerseits ein Nachfolgebuch zum “Buch der Zaubersprüche”, andererseits ein lehrreiches Buch zum Thema Dinosaurier.

Vom Spruch zum Getränk

Wer bereits einmal das Wonderbook "Book of Spells" (Anm.d.R.: In Deutschland: “Das Buch der Zaubersprüche”) gespielt hat, der wird sich von der Präsentation her beim neuen Titel "Book of Potions" (Anm.d.R.: In Deutschland: “Das Buch der Zaubertränke”) zu Hause fühlen. Das verspielte und verschnörkelte Design wurde beibehalten, ebenso die Sprecher, die für den Geschmack eines Erwachsenen vielleicht etwas zu sehr in ihrer Rolle aufgehen. Die Kleinen scheint dies aber nicht so zu empfinden.Screenshot

Wie dem auch sei. Zygmunt Budge wird einen zu einem Zaubertränke-Meister machen. Dabei werden nicht nur einfach verschiedene Fläschchen in den Kessel gekippt und fertig, nein, man muss die Zutaten selbst besorgen und zubereiten. Dies heisst beispielsweise, Früchte selbst zu ernten, selber nach Wurzeln zu graben oder sich mit mehr oder weniger schleimig-glitschigen Tieren wir Kröten oder Schnecken zu befassen. Die Ingridenzien wollen natürlich dann auch korrekt zubereitet werden. So muss dann auch geschnibbelt, geklopft, gestampft und gerührt werden, damit alles so ist, wie das Rezept des Zaubertrank es vorgibt. Der Trank im Zauberkesser verfärbt sich natürlich auch, blubert, Dampf fliesst wie Trockeneis über den Rand - und manchmal muss der Zaubertrank auch eine gewisse Temperatur haben. Das wird mit einem Blasebalg erreicht, den man natürlich kräftig zusammendrücken muss. Aufgelockert wird das Ganze mit kleineren Mini-Games, wie man es schon vom Vorgänger her kennt.Screenshot

Die Detailverliebtheit, mit der man dieses Spiel gestaltet hat, ist wirklich bemerkenswert. Natürlich ist das Gameplay selbst eher simpel, aber wie gesagt, die erwachsenen Spieler sind auch nicht die Zielgruppe. Für die Kleinen ist die Herausforderung aber gerade richtig. Ein wirklich gelungener Nachfolger zum Zauberbuch.

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