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Wargame: Red Dragon

Wackliger Roter Drache

Test Christian Sieland getestet auf PC

Mit „Wargame: Red Dragon“ wollen die Entwickler ein Echtzeit-Taktikspiel schaffen, mit welchem sie die Hardcore-Fans ansprechen. Dabei erleben die Spieler nicht nur Seeschlachten, sondern auch Gefechte zu Land und in der Luft. Ob der Titel allerdings den Erwartungen gerecht werden kann und die alteingesessenen Fans ansprechen wird, verrät euch unser Test!

Die StoryScreenshot

Spielerisch knüpft „Wargame: Red Dragon“ an den zweiten Teil der Serie an, denn „Red Dragon“ ist der dritte Part einer beliebten Serie. So erfreuen sich vor allem echte Strategen an der Vielfalt der Möglichkeiten während einer rundenbasierten Schlacht.
Während in den letzten beiden Parts die Missionen innerhalb der Kampagne noch zufällig zusammengewürfelt wurden, folgt „Wargame: Red Dragon“ einer festen Geschichte – zumindest zum Teil. So startet die Kampagne im Jahr 1979 und wir erleben zunächst den Krieg auf Seiten der Briten. Das Spiel zeigt euch wesentliche Schlachten bis zum Jahr 1987. So hängen die Schlachten allerdings geschichtlich nicht zusammen, sondern sind willkürlich gewählte Ereignisse aus einem festen Pool. „Wargame: Red Dragon“ orientiert sich dabei an wahren Begebenheiten, wie das Szenario von Magaret Thatcher, allerdings verlaufen die Schlachten im Spiel dann anders, als sie in Wirklichkeit vor Jahrzehnten passiert sind. Wer sich also auf Geschichtsunterricht im Spiel eingestellt hat, den müssen wir an dieser Stelle enttäuschen.

Die einzelnen Kampagnen werden leider nur durch Texteinblendungen eingeführt. Hier hätten wir uns zumindest vertonte Gespräche gewünscht. Dass die Entwickler dazu in der Lage wären, haben sie zumindest zum Beginn des Spiels bewiesen. So wird der Krieg durch eine schön inszenierte Zwischensequenz erklärt, welcher mit realen Schauspielern gedreht wurde. Der ganze Film ähnelt einer Nachrichtensendung und bringt – zu Beginn der Geschichte – eine schöne Atmosphäre herüber. Leider bleibt es bei dem guten Einstieg, anschliessend werden Ereignisse nur lieblos abgearbeitet.

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