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Evolve

Du Monster! Eine Safari und vier Spielmodi

Vorschau Ulrich Wimmeroth

Erst Untote, jetzt Monster: Die amerikanischen Turtle Rock Studios schicken im Februar den nächsten Mehrspieler-Kracher ins Rennen. Die kalifornischen Entwickler haben mit der „Left 4 Dead“-Serie gezeigt, wie sich flotte Action und interessante Charaktere zu einem sowohl kooperativen, als auch kompetitiven Online-Abenteuer kombinieren lassen. In „Evolve“ habt ihr es - zumindest im Augenblick - nicht mit Zombies zu tun, dafür aber mit fiesen galaktischen Monstern. Wir haben uns mit Chris Ashton, Mitbegründer von Turtle Rock und Design Director von „Evolve“, über das kommende Spiel unterhalten und natürlich ausgiebig selbst gezockt.

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“Be the Boss“, antwortet Chris Ashton auf die Frage nach den Innovationen, die „Evolve“ den Spielern bieten wird. Einfach mal in die Rolle eines Monsters schlüpfen, dass in vielen Spielen durchaus als Endgegner, also „Boss“, einen Auftritt haben könnte. Das war nach eigenen Angaben nicht nur schon immer der Traum von Chris, sondern anscheinend auch einem guten Fünftel aller Teilnehmer des Alpha-Tests, bei dem weit über eine Millionen Runden ausgetragen wurden.

Auf intergalaktischer Safari

Worum geht es überhaupt in „Evolve“? In einer fernen Zukunft haben sich auf dem ungastlichen Planeten Shear menschliche Siedler breitgemacht. Allerdings wird der Aufbau einer Kolonie immer wieder durch das Auftauchen riesiger Alien-Monster behindert, die ihren Lebensraum mit aller Macht zurückerobern wollen. Zum Schutz der Menschen werden Jäger-Trupps eingesetzt, die aus gut ausgerüsteten Spezialisten bestehen. Eure Aufgabe als Jäger: Gemeinsam mit drei Mitspielern das Monster erlegen. Eure Aufgabe als Monster: Durch das Vertilgen von allerlei herumstreifenden Kleintier Kräfte sammeln und in der Evolutionsstufe aufsteigen. „Wir haben das Spiel darauf ausgelegt, dass die Missionen für kurze und knackige Action sorgen. In der Regel dauert ein Match rund zehn Minuten“, erklärt Chris. Und weiter: „Zum Start wird es 16 sehr unterschiedliche Karten geben, auf denen sich die Jäger und Monster duellieren. Und wir werden weitere Spielareale kostenlos liefern“. Für Abwechslung scheint damit gesorgt. Aber das probieren wir lieber selbst ausgiebig aus. Bevor wir euch von den Klassen und Spielmodi berichten, noch eine nette Anekdote.

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Der Zottelbart von Chris Ashton ist keineswegs ein rein modisches Statement. Alle männlichen Mitglieder des Studios sehen so aus, als ob sie ein ZZ Top Konzert besuchen und den Musikern möglichst ähnlich sehen wollen. Der Grund: Es wurde ein heiliger Schwur geleistet, der erst dann wieder eine Rasur erlaubt, wenn das Spiel herausgekommen ist. Da wird bis Februar wohl noch der ein- oder andere Zentimeter hinzu kommen. Übrigens bleiben die Damen von Turtle Rock nicht verschont. Diese dürfen erst wieder im kommenden Jahr einen Frisör besuchen. Aber zurück zum Spiel.

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