Black Flag Resynced-Macher demonstrieren gegen Entlassungen

Ubisoft Barcelona tritt in Streik

News Flo Merz

Der erfolgreiche Launch von "Assassin's Creed Black Flag Resynced" wird von einem Arbeitskonflikt überschattet. Entwickler des Ubisoft-Studios in Barcelona haben einen Streik begonnen, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, 51 Stellen abzubauen. Betroffen ist ausgerechnet jenes Team, das massgeblich an der Entwicklung des Remakes beteiligt war.

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Ubisoft Barcelona war unter anderem für die Unterwasser-Erkundung sowie verschiedene technische Aspekte des Spiels verantwortlich. Trotz des erfolgreichen Releases und positiver Kritiken erhielten die Mitarbeitenden laut Berichten kurz vor der Veröffentlichung die Nachricht, dass für den Standort keine neuen Projekte geplant seien. Infolgedessen soll rund ein Drittel der Belegschaft das Studio verlassen.

Die Gewerkschaft CGT (Confederación General del Trabajo) rief daraufhin zu Arbeitsniederlegungen auf. Zu ihren Forderungen gehören der Erhalt aller 51 Arbeitsplätze, eine fünfjährige Beschäftigungsgarantie für die verbleibenden Mitarbeitenden, ausstehende Beförderungen sowie mehr Flexibilität beim Homeoffice. Die Streiks finden an mehreren Tagen im Juli statt.

Für viele Beschäftigte hinterlässt die Situation einen bitteren Beigeschmack. In sozialen Netzwerken schilderten Entwickler ihre Enttäuschung darüber, dass ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt nicht zu neuen Perspektiven geführt habe. Stattdessen müssen sich zahlreiche Teammitglieder nun nach neuen Arbeitsplätzen umsehen – ein weiteres Beispiel für die anhaltenden Umstrukturierungen in der Spielebranche.

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