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Assassin's Creed Unity

Mikrotransaktionen von Ubisoft bestätigt

News Katja Wernicke

In einem Interview hat Senior-Producer Vincent Pontibrand bestätigt, dass Ubisoft in „Assassin’s Creed: Unity“ die oftmals unbeliebten Mikrotransaktionen einbauen wird. Über diese Funktion sollen sich bestimmte Ausrüstungsteile schneller freischalten lassen.

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Dabei möchte Ubisoft aber darauf achten, dass die grundsätzlichen Werte beziehungsweise die generelle Idee von „Assassin’s Creed: Unity“ nicht verfälscht wird. Alle Ausrüstungsgegenstände können dementsprechend auch durch das normale Spielen des Titels freigeschaltet werden. Der Kauf über Echtgeld führt nur dazu, dass man diesen Spielweg abkürzt und man schneller an begehrte Items gelangt.

Für diesen Schritt hat sich Ubisoft entschieden, dass sich Spiele heutzutage nicht nur durch das reine Spiel verkaufen lassen. Laut Pontibrand könne eben auch auf anderem Weg Gewinn erwirtschaftet werden. Auch wenn nicht alles fundamental geändert werden soll, sind Neuheiten wie begleit-Apps, neue Geschäftsmodelle und digitale Inhalte Elemente, die beachtet werden sollten.

Dennoch möchte Ubisoft Mikrotransaktionen nur dann einbauen, wenn es sich gut anfühlt - Kompromisse werden dabei eher weniger gemacht, so Pontibrand. Bei „Assassin’s Creed: Unity“ scheint dies der Fall zu sein. In welchem Umfang sich die Mikrotransaktionen befinden, steht noch nicht fest und muss abgewartet werden. Da der Release aber bereits am 28. Oktober 2014 ansteht, dürften entsprechende Informationen bald kommen.

Was haltet ihr von Mikrotransaktionen in „Assassin’s Creed: Unity“?

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