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Acer Swift 5 & Switch 7 (Black Edition) - Hardware-Test

Switch & Swift: Acer in der Offensive

Hardware: Test Beat Küttel

Acer gibt Gas. Der Hardware-Hersteller ist in den vergangenen Monaten an vielen Fronten aktiv gewesen. Das hat sich unter anderem in Produkten der „Predator“-Reihe niedergeschlagen, was für uns Gamer natürlich besonders interessant ist. Doch auch andere Produktkategorien bedienen die Taiwanesen mit eigener Niederlassung in der Schweiz. Darunter fallen etwa Laptops oder 2-in-1-Convertibles. Wir durften entsprechend das „Swift 5“ und das „Switch 7 - Black Edition“ testen und haben dabei unter anderem auch ein Augenmerk auf die Gaming-Tauglichkeit geworfen. Für wen lohnen sich die Geräte und bieten sie ausreichend Performance zum Zocken? In unserem Testbericht erfahrt ihr es.

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Es ist eine verzwickte Angelegenheit. Während man bei Desktop-PCs (aus Gamer-Sicht) alle Ressourcen in die Power des Rechners stecken kann, muss bei portablen Computern wie den hier getesteten immer ein wenig die Balance zwischen Performance, Design und Gewicht gefunden werden, ohne dass dabei der Preis völlig aus dem Ruder läuft. Acer verfolgt hierbei bei ihren Switch- und Swift-Produktreihen unterschiedliche Ansätze, die aber beide durchaus ihren Reiz haben.

Swift 5: elegantes Leichtgewicht

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Was einem beim Auspacken des “Swift 5” als erstes auffällt, ist das niedrige Gewicht und die wirklich flache, elegante Erscheinungsform. Der in einem edlen, dunkelblauen Finish daher kommende Acer-Laptop bietet einen 14-Zoll-Screen und bringt dabei in der von uns getesteten Konfiguration weniger als 1kg auf die Waage. Wie üblich gibt es also unter dem gleichen Produktnamen mehrere Ausstattungen, um im gleichen Design verschiedene Bedürfnisse bedienen zu können. Alle Modelle kommen dabei mit einem Touchscreen daher, wenn ihr also gerne Elemente (Links, Dateien) direkt mit den Fingern anklickt, dann habt ihr die Möglichkeit dazu. Das ist vor allem dann interessant, wenn ihr gerade keine Maus griffbereit habt, und somit zwischen Touchscreen und dem Touchpad wählen müsst. Rein äusserlich gibt es aus unserer Sicht keinen Grund zur Beanstandung. Das Full-HD-LCD-Display bietet in Sachen Helligkeit und Schärfe, was man sich von ihm erwartet, die Tastatur (inkl. Beleuchtung) ist sogar sehr gut verarbeitet und sieht auch gut aus. Klar, ein Laptop-Keyboard ist nie so “klickig” wie eine externe, mechanische Tastatur, dennoch ist das Tippen sehr angenehm, anders als bei anderen Exemplaren, wo man manchmal nicht genau merkt, ob man die Taste jetzt gedrückt hat oder nicht.

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Im von uns getesteten Modell kommen 16GB DDR3-RAM zum Einsatz, während die Festplatte ein halbes Terabyte an Speicher zur Verfügung stellt. In Sachen Anschlüssen dürft ihr euch neben einem HDMI-Anschluss (um das gute Stück zum Beispiel an einen externen Monitor, Beamer oder auch TV anzuschliessen) auch über insgesamt 3 USB-Steckplätze freuen. Zwei davon sind USB-3.0-Anschlüsse, während der Dritte gar den 3.1-Standard unterstützt. An der Prozessor-Front erwartet euch ein Quad-Core i7-8550U mit einer Taktfrequenz von jeweils 1.80 GHz. Soweit so gut also, und für einen Laptop auch gar nicht übel, wenn auch aus Gamer-Sicht sicherlich nicht berauschend. Viel verheerender ist da leider die Grafik-Lösung, die gewählt wurde. Ihr erhaltet nämlich keine dedizierte GPU, stattdessen kommt mit eine integrierte Grafik-Lösung (UHD Graphics 620) zum Einsatz. So eine Lösung ist zwar günstiger, aber lässt eben in Sachen Power, Arbeitsspeicher etc. so ziemlich alles vermissen, was uns Gamer glücklich macht. Technisch normal anspruchsvolle Spiele die 3 oder 4 Jahre alt sind und nicht gerade “The Witcher 3” heissen, oder solche, die nicht besonders grafikintensiv sind (etwa Adventure-Games), lassen sich auf dem “Swift 5” zwar durchaus zocken. Aber von allem, was neuer ist, solltet ihr hier besser die Finger lassen. Doch es ist auch klar, dass dies aus Sicht von Acer beim Design des Geräts auch nicht der Fokus war, schade ist es aus der Zocker-Perspektive aber natürlich trotzdem.

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