AI Limit - Test / Review

Bringt die Wahrheit ans Licht

Test Video Sven Raabe getestet auf PlayStation 5

Vor beinahe zehn Jahren rief Sony Interactive Entertainment das "China Hero Project" ins Leben, dessen Ziel es ist, vielversprechende Spieleentwickler zu entdecken und diese zu fördern. Inzwischen umfasst die Initiative mehr als ein Dutzend Videospiele, unter anderem das Soulslike "AI Limit" des jungen Entwicklerteams SenseGames.

Was das Erstlingswerk des in Chengdu ansässigen Studios alles zu bieten hat, verraten wir euch in unserem Test der PlayStation-5-Version des fordernden Soulslikes, das ein dystopisches Sci-Fi-Setting mit einer Anime-Optik verbindet.

Was ist mit der Welt geschehen?

Doch zunächst beginnen wir mit der Story von "AI Limit". Diese entführt euch in eine entfernte Zukunft, in der die Zivilisation, wie wir sie kennen, nur noch eine entfernte Erinnerung ist. Nachdem die künstlich geschaffene ökologische Umgebung in sich zusammengebrochen war, häuften sich verheerende Kriege und Naturkatastrophen.

In den nachfolgenden Jahrhunderten sollte sich das Antlitz der Erde zusehends verändern und eine mysteriöse Substanz sowie gefährliche Monster, die Nekros, breiteten sich immer weiter aus. Ihr seid nun die letzte Hoffnung der im Sterben liegenden Welt.

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Nun, genauer ist es die Mecha-Kriegerin Arrisa, die eine sogenannte Astsucherin beziehungsweise Blattwirkerin ist. Sie soll herausfinden, was vor all dieser Zeit zum Untergang der alten Welt geführt hat. Ob sie dieser Aufgabe gewachsen ist?

Im Laufe der rund 15 bis 20 Stunden langen Kampagne könnt ihr eine Antwort auf diese Frage finden. Die Story an sich ist nun nicht gerade originell und auch die Inszenierung der Cutscenes ist eher plump. Dafür konnte uns die reichhaltige Lore der "AI Limit"-Welt in ihre Bann ziehen, die uns mit verschiedenen Mysterien zum Weiterspielen motiviert hat.

Seid ihr In-Sync?

Des Weiteren haben uns einige optionale Side Quests ziemlich gut gefallen, die sich teilweise sogar über mehrere Areale erstrecken. In der Nähe eines Friedhofs haben wir etwa einen Charakter entdeckt, der uns eine Glocke gegeben hat. Diese sollen wir bei Pilgern nutzen, damit unser Auftraggeber ihnen einen "Besuch" abstatten kann.

Was dann passiert und wie er sich bei Arrisa für ihre Dienste bedankt, verraten wir euch an dieser Stelle jedoch nicht. Dafür können wir euch sagen, dass auf interessante Quests wie diese ebenso Nebenmissionen kommen, die leider recht generisch ausfallen.

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Deutlich mehr von sich überzeugen konnte uns indes das Kampfsystem des Soulslikes. Dieses dreht sich um die sogenannte Sync-Rate, die in Form einer Leiste an der unteren Mitte des Bildschirms angezeigt wird. Sie ist in verschiedene Segmente unterteilt, die wiederum Auswirkungen auf Arrisas Angriffskraft haben.

Oder kurz gesagt: Je höher eure Sync-Rate ist, desto stärker sind die Angriffe eurer Spielfigur. Steht die Anzeige bei 70%, richtet ihr normalen Schaden an. Ab 90% ist die Kampfkraft deutlich erhöht. Ihr könnt die Sync-Rate mit erfolgreichen Attacken erhöhen.

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