AI Limit - Test / Review

Bringt die Wahrheit ans Licht

Test Video Sven Raabe getestet auf PlayStation 5

Cool designte und fordernde Bossgegner

Eure wichtigste Ressource im Action-RPG, neben eurer Sync-Rate, sind Kristalle. Diese benötigt ihr nicht nur, um Waren bei Händlern zu kaufen, sondern auch, um Arrisa aufzuleveln. Zum Glück erhaltet ihr Kristalle für nahezu alles, was ihr tut, als Belohnung. Wenn ihr sterbt, wird euch ein nicht unerheblicher Teil eurer Kristalle als Strafe abgezogen.

Schön: Das Spiel erklärt uns auf Knopfdruck, was sich hinter einem kryptischen Wert wie "Finesse" oder "Wille" verbirgt und was wir damit genau verstärken. Einige Waffen oder Zauber im Spiel können nur genutzt werden, wenn ein spezieller Wert hoch genug ist. Angesichts der Gefahren in der "AI Limit"-Welt solltet ihr Arrisa möglichst oft aufleveln.

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Wie es sich für ein Soulslike gehört, bekommt ihr es selbstverständlich auch in "AI Limit" mit allerlei mächtigen Bossgegnern zu tun. Diese sind wirklich cool designt und sehr fordernd. In der Regel sind die Angriffe der Bosse gut lesbar und es machte uns grossen Spass, uns eine Strategie zu überlegen, um einen ausweglosen Kampf noch zu gewinnen.

Die Bosse, gegen die ihr euch mit Arrisa beweisen müsst, zählen klar zu den ganz grossen spielerischen Highlights des Titels und werden euch einiges abverlangen. Ab und an empfanden wir das Balancing in diesen Konfrontationen jedoch nicht als optimal, denn einige Bosse waren schier übermächtig, andere dafür fast schon etwas zu lasch.

Darüber hinaus hat das Sci-Fi-Soulslike durchaus noch weitere Schönheitsfehler.

Kratzer im Mech-Lack

Einmal fehlt es den Aktionen - sowohl von Arrisa als auch von Gegnern - spürbar an Wucht. Das liegt nicht nur an den teilweise etwas ungelenken Animationen und dem mitunter mässigem Trefferfeedback, sondern auch am etwas zu laschen Sounddesign. Bei vielen Offensiv- und Defensivaktionen hat uns der nötige "Wumms" gefehlt.

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Des Weiteren spielt sich "AI Limit" nicht ähnlich rund, präzise und griffig wie einige grössere Soulslike-Games. Das ist insbesondere im Kampf gegen mehrere Gegner oder Feinde, die sehr schnelle Attacken einsetzen, oft spürbar und dementsprechend ärgerlich.

Kommen dann auch noch Kameraprobleme dazu, insbesondere in Innenräumen oder engen Gassen, birgt dies ein nicht unerhebliches Frustpotential. Vor allem, wenn zu kniffligen Gegnerkombinationen und einer überforderten Kamera noch weitere Probleme hinzukommen. Diese sind vor allem technischer Natur.

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