Mehr als 6000-Hardware-Cheater erwischt

Apex Legends räumt auf!

News Flo Merz

Respawn Entertainment verschärft den Kampf gegen Cheater in "Apex Legends". Das Entwicklerstudio hat bekannt gegeben, seit Ende April nahezu 6.000 Hardware-Banns auf PC und Konsolen ausgesprochen zu haben. Damit richtet sich die Massnahme gezielt gegen Wiederholungstäter, die trotz Account-Sperren immer wieder ins Spiel zurückkehren.

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Hardware-Banns gelten als eine der härtesten Strafen im Online-Gaming. Im Gegensatz zu herkömmlichen Account-Sperren wird dabei die verwendete Hardware identifiziert und vom Spiel ausgeschlossen. Selbst das Erstellen neuer Accounts reicht in vielen Fällen nicht aus, um die Sperre zu umgehen. Laut Respawn sollen diese Massnahmen vor allem "böswillige Akteure und Serien-Cheater" treffen. Gleichzeitig arbeitet das Studio daran, Hardware-Banns künftig verstärkt auch auf Konsolen einzusetzen.

Bereits im Mai hatte Respawn eine grössere Bannwelle mit fast 140.000 gesperrten Accounts wegen unterschiedlichster Cheat-Vergehen veröffentlicht. Erst vergangene Woche erklärten die Entwickler zudem, dass auch sogenannte "Jitter Aim"-Exploits künftig als Cheats eingestuft und entsprechend geahndet werden. Die jüngste Welle ist somit Teil einer umfassenderen Anti-Cheat-Offensive.

Schon Anfang März kündigte das Studio an, verstärkt gegen externe Hardware wie XIM- oder Titan-Geräte vorzugehen, die Spielern einen unfairen Vorteil verschaffen können. Mit den nun veröffentlichten Zahlen zeigt Respawn, dass diese Strategie konsequent umgesetzt wird.

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