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Asgard’s Wrath (VR) - Test / Review

Epischer Auftakt

Test Video Simon Gröflin getestet auf PC

"Taucht ein in die nordische Mythologie und werdet selber zum nächstgrossen asgardschen Gott. Schärft eure Klinge im Schwertkampfspiel und hebt euren Kampfstil auf die nächste Stufe. Löst Rätsel und verwandelt Tiere in Kriegsbegleiter. Nehmt den Kampf an, Asgardier. Ein VR-Abenteuer im Gottes-Massstab erwartet euch."

So liest sich die Spielebeschreibung zu "Asgard's Wrath" im Oculus Store. Aber ist es auch wirklich ein Gottes-Abenteuer? Es gibt guten Grund zu dieser Annahme, allerdings auch ein paar kleine Widersprüche zu dieser Gottesfähigkeit. Nach einem längeren Aufenthalt in der Mythenwelt ist es nun doch an der Zeit, Bilanz zu ziehen.

Vor nicht allzu langer Zeit bescherte uns Bethesda mit "Skyrim" zuerst auf der PlayStation VR eine komplette Virtual-Reality-Umsetzung eines der grössten PC-RPG-Abenteuer aller Zeiten. Wenig später erschien die VR-Portierung auch für den PC. Obwohl das riesige Computer-Rollenspiel schon acht Jahre auf dem Buckel hat, war es natürlich ein Hochgenuss, auf einmal die zahlreichen Dungeons und Schlossmauern aus der kompletten 360-Grad-Ego-Perspektive wiederzuentdecken und dabei nicht nur in Nostalgie zu schwelgen, sondern auch mit Händen Pfeile und Schwerter zu bedienen. Selbst wenn wir "Skyrim" nicht schon vorher gespielt hätten, wäre uns aufgefallen, dass es für die VR-Unterstützung noch so einiges an zusätzlichen Optimierungen gebraucht hätte: Zu viele Optionspfade, zu lange Texte und überlappende Dialog-Mensch-Szenarien trübten den VR-Spielgenuss. Aber auch die Steuerung wurde auf allen Plattformen eins zu eins von der PC-Version adaptiert. Gut anderthalb Jahre später zelebriert nun seit wenigen Wochen mit "Asgard's Wrath" ein speziell für VR entwickeltes Action-RPG sein Debüt im Oculus Store. Auf unserer Festplatte belegt das Abenteuer gut 125 Gigabyte. Laut dem Oculus Store soll man sogar besser mit 165 GB Speicherplatz rechnen.

Epischer Auftakt

Die Macher von "Asgard's Wrath" scheinen es darauf angelegt zu haben, den Spieler schon von der ersten Szene an voll ins Geschehen hineinzuziehen. Ähnlich wie Sonys Vorzeige-Haudegen aus "God of War" seid ihr schon in der Introszene einer sehr spektakulären Schiffsschlacht ausgesetzt, in der ihr es mit Riesenkraken aufnehmt und diverse Ausweichaktionen ausführt. Die Musik hat derweil etwas sehr Orchestrales, Polterndes.

Screenshot

Aber zum Glück geht es in "Asgard's Wrath" nicht nur um verzankte Götter und Nonstop-Hack-&-Slay-Gerangel, sondern natürlich in erster Linie ums Erlangen zahlreicher Fähigkeiten, um im Kampf zu bestehen und neue Pfade freizulegen. So werdet ihr ganz viele Gegenstände aufsammeln, mannigfaltige Gegnerwaffen kombinieren, Tränke brauen und Dialoge in der mythischen Nordsagen-Welt führen. Damit aber nicht genug.

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