Probleme für "Assassin's Creed Codename Hexe": Schon wieder, genauer gesagt bereits zum dritten Mal, verliert man eine zentrale Führungsperson. Aber das ist noch nicht alles.

Konkret hat Game Director Benoit Richer Ubisoft verlassen und ist jetzt Mitgründer des neuen Studios Servo Games in Québec. Dort übernimmt er auch die Rolle des Game Directors. Richer war zuvor direkt an der Entwicklung von "Assassin's Creed Codename Hexe" beteiligt.
Mit seinem Abgang verlässt schon die dritte führende Person das Projekt. Bereits zuvor hatten etwa der frühere Franchise-Verantwortliche Marc-Alexis Côté sowie Creative Director Clint Hocking das Entwickler-Team verlassen, teilweise im Zusammenhang mit internen Umstrukturierungen und strategischen Veränderungen innerhalb von Ubisoft.
Die Leitung des Spiels wurde mittlerweile neu organisiert: Jean Guesdon übernahm dabei die kreative Verantwortung für "Assassin's Creed Codename Hexe". Laut Ubisoft bleibt der Titel Teil der langfristigen Produktionspipeline und wird weiterhin innerhalb der übergeordneten "Assassin's Creed"-Struktur entwickelt.
Zudem sollen zwischenzeitlich etwa 50 weitere Entwickler von "Assassin's Creed Codename Hexe" abgezogen und in ein internes Interproject-Team versetzt worden sein. Besagtes Team dient als Zwischenstation für Mitarbeiter ohne feste Projektzuordnung. Betroffene sollen innerhalb von drei Monaten ein frisches Projekt innerhalb des Unternehmens finden, andernfalls drohen Entlassungen.
"Assassin's Creed Codename Hexe" war im September 2022 enthüllt worden.