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Assassin's Creed Valhalla - Test / Review

Noch besser als Assassin's Creed Odyssey?

Test Video Benjamin Braun getestet auf PlayStation 5

Zwei Jahre nach dem letzten Serienteil im antiken Griechenland schickt Ubisoft das neue "Assassin's Creed" ins Rennen. Wir haben das Wikinger-Abenteuer für euch gespielt und verraten euch in unserem Test, ob "Valhalla" seinen Vorgänger übertrifft oder bloss dasselbe in einem neuen Setting liefert.

Paris während der Französischen Revolution, der Nahe Osten während des Dritten Kreuzzugs oder Florenz in der Renaissance: Ubisofts "Assassin's Creed"-Reihe hat sich bereits verschiedenster Epochen der Menschheitsgeschichte bedient. Im neuesten Teil "Assassin's Creed Valhalla" geht es Ende des 9. Jahrhunderts mit einem Wikinger-Krieger in den angelsächsischen Vorgänger Grossbritanniens auf Plünderungszug. Neu mit dabei ist ein Basis-Feature in Form eines ausbaubaren Dorfes, aber das ist bei Weitem nicht das Einzige, was sich im Vergleich zum 2018 veröffentlichten Vorgänger "Odyssey" getan hat. Was "Valhalla" besser macht oder vielleicht auch schlechter, haben wir in der PS5-Version herausgefunden.

Erstklassige Inszenierung

Über das Setting von "Assassin's Creed Valhalla" müssen wir euch nach unserer letzten ausführlichen Vorschau wohl gar nicht mehr viel erzählen. Ihr beginnt das Abenteuer jedenfalls im Kindesalter von Eivor, dem wahlweise männlichen oder weiblichen Haupthelden. Aus unmittelbarer Nähe müsst ihr in eurem Dorf im heutigen Norwegen mit ansehen, wie ein niederträchtiger Anführer eines anderen Wikinger-Clans eure Eltern tötet, und sinnt fortan natürlich nach Rache. Die bekommt ihr tatsächlich auch, als ihr den Mörder noch im Prologlevel aufspürt und im Kampf besiegt. Der Rest spielt sich überwiegend im heutigen England ab, in dem ihr mit dem Rabenclan ein neues Königreich errichten wollt.

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Die Handlung selbst wirft rund um Eivor zu Beginn gleich mehrere spannende Fragen auf. Denn einerseits prophezeit euch eine Seherin, dass ihr euren Freund Sigurd verraten werdet. Zum anderen spielt Eivors Geschichte in der Gegenwartshandlung eine Rolle, in der der Charakter Layla glaubt, in den Erinnerungen den Schlüssel finden zu können, um das drohende Ende der Welt zu verhindern.

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Atmosphärisch lebt das Spiel aber weniger von der Handlung, sondern von den sehr gut ausgearbeiteten Charakteren und den erstklassig inszenierten Dialogen und Zwischensequenzen. Gerade die Verknüpfung von Fiktion mit historischen Persönlichkeiten und Fakten gelingt Entwickler Ubisoft Montreal vorbildlich. Hinzu kommt die sehr gute, detaillierte Grafik, auch wenn aktuell noch stellenweise ein paar kleinere Bugs das Gesamtbild stören. Gespielt haben wir indes die PS5-Version, bei der sich gerade auch im Vergleich zum Vorgänger die deutlich kürzeren Ladezeiten bei Schnellreise oder Pixeltod positiv bemerkbar machen.

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