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Goodbye Tearing: G-Sync und G-Sync Ultimate - Special

NVIDIA öffnet sich dem Adaptive-Sync-Standard

Artikel Video Sponsored Content Steffen Haubner

Von Compatible zu Ultimate

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"G-Sync Compatible", wie NVIDIA die neue Funktion nennt, setzt mindestens den GeForce-Treiber 417.71 WHQL sowie eine Grafikkarte der Pascal- oder Turing-Generation, also der GTX 1000- (beispielsweise GTX 1070 Ti) oder RTX-2000-Serie (beispielsweise RTX 2080) voraus. Zudem muss natürlich auch der Bildschirm mitspielen. G-Sync-Monitore können diesbezüglich mit einigen Alleinstellungsmerkmalen aufwarten. Um sich mit dem Namen "G-Sync Compatible" zu schmücken, müssen nämlich ganz bestimmte Anforderungen erfüllt sein. Flackern oder Ghosting-Artefakte sind No-Gos, die Bildrate muss eine Bandbreite im Verhältnis von 2,4:1, also beispielsweise von 60 bis 144 Hertz, abdecken. Im Gegensatz zu anderen Modellen durchlaufen sie mehr als 300 Qualitäts- und Kompatibilitäts-Checks.

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Zu den Voraussetzungen gehören ausserdem variables Overdrive, werkseitige Farbkalibrierung sowie Extras wie "Ultra Low Motion Blur" (Unschärfereduzierung) und Overclocking. Sind sie erfüllt, kann sich der Monitor mit dem Prädikat "Premium Experience" schmücken, der nur noch von "Ultimate HDR" getoppt wird. Um den Ansprüchen des High-Dynamic-Range-Standards zu genügen, muss der Bildschirm eine Helligkeit von 1'000 cd/m² erreichen, den DCI-P3-Farbraum zu 95 Prozent abdecken und eine vollflächige LED-Hintergrundbeleuchtung mit 384 Zonen bieten. Zusätzlich muss der Monitor 144 Hz und eine Reaktionszeit von 4 ms oder besser liefern. Der Lohn ist ein knackscharfes, brillantes Bild mit einer gleichmässigen Helligkeit sowie starken Kontrasten und Farben.

ASUS bietet die nötigen Spezifikationen

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Im vorangegangenen Abschnitt wurde schon deutlich: Die neuen G-Sync-Spezifikationen stellen die Weichen ganz klar in Richtung Zukunft, weshalb man beim Kauf eines neuen Monitors aktuell schon ziemlich genau hinschauen muss, um auch für diese Zukunft gerüstet zu sein. Das ist ein Grund mehr, auf qualitativ hochwertige Markengeräte zu setzen. NVIDIA listet im Internet alle Modelle auf, die bereits auf ihre G-Sync-Tauglichkeit hin getestet wurden. Man sieht auf den ersten Blick auf die Liste, dass Acer und ASUS hier die Nase klar vorn haben. Mit den Modellen PG27UQ (Angebot von digitec), PG65 und PG35VQ (Link zu digitec) erfüllt ASUS sogar die Kriterien für G-Sync Ultimate mit HDR. Aktuell sind die ROG-Techniker dabei, weitere Modelle auf ihre G-Sync-Tauglichkeit zu testen. Habt ihr die entsprechende GeForce an Bord, den Treiber installiert sowie PC und Monitor mit einem DisplayPort-Kabel verbunden, sollte "G-Sync Compatible" automatisch aktiviert werden.

G-Sync Compatible manuell einrichten

Unter bestimmten Umständen müsst ihr manuell etwas nachhelfen. Zunächst muss FreeSync im On-Screen-Display (OSD) aktiviert werden. Öffnet dann mit einem Rechtsklick auf eine leere Stelle des Desktops die NVIDIA-Systemsteuerung. Unter "3D-Einstellungen verwalten" befindet sich unter anderem die Option "Monitor-Technologie", die ihr auf "G-Sync Compatible" setzen müsst. Im Register "Anzeige" sucht ihr nun den Unterpunkt "G-Sync einrichten". Aktiviert sein müssen hier "Enable G-Sync, G-Sync Compatible" und "Enable for full screen mode". Direkt darunter wählt ihr natürlich den Adaptive-Sync-Monitor aus und setzt als letzten Schritt einen Haken bei "Enable settings for the selected display model".

Damit ist es dann auch schon vollbracht. Ab sofort sind Tearing und Co kein Thema mehr für euch; Grafikkarte und Monitor gleichen ihre Bildwiederholungsrate dynamisch an, ohne dass es zu "zerrissenen" Bildern oder Signalverzögerungen kommt. Dass die Darstellung nun störungs- und lagfrei und darüber hinaus merklich flüssiger ist, kommt euch übrigens nicht nur beim Gaming zugute. Auch bei allen anderen Anwendungen am PC schont ihr fortan eure Augen und Nerven. Unterm Strich lohnt es sich also durchaus, sich etwas genauer mit den nicht ganz einfach zu durchschauenden Begrifflichkeiten auseinanderzusetzen und sein Geld in ein technisch hochwertiges Markengerät zu investieren.

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