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Atelier Ayesha Plus

Ein Funken Hoffnung

Test Giuseppe Spinella getestet auf Playstation Vita

Unsere Landschaft sowie auch die Spielelandschaft sind derzeit ziemlich öde; Mit diesem miesen Wetter merkt man das Januarloch in Bezug auf Game-Releases nur noch stärker. Doch ganz aufmerksame Rollenspiel-Fans werden vielleicht bemerkt haben, dass letztens ein schönes Spiel für die PlayStation Vita digital veröffentlicht wurde – nichts Geringeres als „Atelier Ayesha: Plus“, die aufgemotzte Version des einstigen PS3-Spiels. Wieso es eine gute Zeit ist, um Ayesha auf ihrer Suche zu begleiten, erfahrt ihr bei uns!

Ein Atelier-Spiel mit dunklem Setting

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Die früheren „Atelier“-Spiele der Arland-Trilogie – vor nicht allzu langer Zeit erschien ja auch eine Plus-Version von „Atelier Rorona“ – sind vor allem für ihre kunterbunte und fröhliche Atmosphäre bekannt. Lustige Gespräche und schrille Charaktere sind an der Tagesordnung. Umso mehr sind wir vom ersten Spiel der Dusk-Serie, „Atelier Ayesha Plus“, überrascht worden. Ayesha Altugle ist im Vergleich zu früheren Heldinnen eher gefasst und ruhig. Ausserdem lebt sie in einer Welt, die langsam untergeht und in der der Tod allgegenwärtig ist. So lautet Ayeshas Mission auch, ihre totgeglaubte Schwester Nio zu finden. Drei Jahre Zeit gibt man uns im Spiel für die Suchaktion. Dabei benötigen bestimmte Aktionen wie das Mixen von Items, das Erkunden von Gebieten, usw. immer wieder Zeit. Doch keine Angst – das gegebene Zeitlimit ist mehr als genug, um die Hauptgeschichte erfolgreich zu beenden. Und trotz der teils dunklen Atmosphäre im Spiel gibt es immer wieder herzhafte Lacher und rührende Geschichten.

Der Weg der Alchemie

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In typischer „Atelier“-Manier geht es im Spiel darum, vorgegebene Items dank Alchemie herzustellen. So gehen wir mit Ayesha und ihren Freunden auf Zutatensuche und bekämpfen dabei Monster. Das Kampfsystem ist rundenbasiert und recht einfach gehalten. Jeder Charakter beherrscht spezielle Moves, wobei Ayesha dennoch als einzige die durch Alchemie hergestellten Items einsetzen kann. Wie in „Atelier Rorona Plus“ gibt es eine Leiste für jeden Charakter, die es ihm erlaubt, sogenannte Assist Moves auszuführen. So können die Mitstreiter zuschlagen, selbst wenn sie eigentlich nicht an der Reihe sind.

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Das Erkunden der Gegenden macht Spass, da wir immer wieder auch seltene Zutaten finden können. Ausserdem ist die Anzahl an Alchemie-Rezepten natürlich wieder kolossal. „Atelier Ayesha Plus“ hat mehr Fokus aufs Kämpfen gesetzt als die Spiele der Arland-Trilogie dies taten, doch die Story und die Alchemie machen immer noch die grössten Teile des Spiels aus. Die Alchemie fällt in diesem Spiel weniger kompliziert aus. Insofern eignet sich das Spiel auch super für Serienneulinge. Neben der Hauptstory gibt es auch zahlreiche Nebenmissionen. Auch gibt es die Möglichkeit, nach einigen Missionen dank Memory Points einige Tagebucheinträge Ayeshas freizuschalten. Dadurch erlangt man verschiedene Boni wie neue Rezepte und Items.

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