Atelier Yumia - Test / Review

Wir träumen nur noch von klassischer Alchemie

Test Video Franziska Behner getestet auf PlayStation 5

Neue Echtzeitkämpfe mit taktischer Komponente

Da euch der Sturz aus luftiger Höhe nicht tötet, hat das Spiel natürlich noch andere Gefahren im Gepäck: Monster. Das actionreiche Kampfsystem, das nicht mehr rundenbasiert abläuft, lässt euch frei im Feld bewegen. Dabei nutzt ihr entweder den Fernkampfbereich oder bewegt euch in die Nahkampfzone, um mit Yumia oder ihren Gefährten zu kämpfen. Je nachdem, wo ihr steht, könnt ihr unterschiedliche Attacken entfesseln, die sich mit der Zeit wieder aufladen. Greift ihr gerade nicht allein oder mit den anderen an, weicht ihr aus, wechselt die Kampfzone oder blockiert Angriffe der Gegner. Das dabei entstehende Effektgewitter auf dem Bildschirm hat uns ein bisschen an "Tales of Arise" erinnert: Das JRPG aus dem Hause Bandai Namco war ähnlich farbenfroh und explosionsfreudig. Dabei steigt ihr vor allem die ersten zehn Spielstunden wahnsinnig schnell in der Stufe auf, was für dieses Spielgenre durchaus ungewöhnlich ist.

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Werden die Feinde langsam etwas zu stark, solltet ihr euch ins Atelier begeben, um dort euer Alchemie-Können zu zeigen. An verschiedenen Arbeitsplätzen an und um euer Atelier könnt ihr neue Gegenstände herstellen, seien es Items für den Kampf, neue Waffen und so manches Ausrüstungsteil. Die einzelnen Mechanismen funktionieren ganz gut, sind in ihrer schieren Masse allerdings etwas überwältigend. Prinzipiell ist aber alles wie immer: Auf euren Reisen sammelt ihr so viele Items wie möglich, die ihr dann zu nützlichen Gegenständen verarbeitet. Diese können verbessert, mit Eigenschaftsslots verstärkt oder einfach gegen das nächstbeste Teil ersetzt werden. "Atelier Yumia" ist das perfekte Spiel für Item-Messis!

Housing: Baut das Atelier eurer Träume, wenn ihr Geduld habt

Damit ihr auf euren Reisen in den verschiedenen Gebieten und auf unterschiedlichen Karten immer bestens versorgt seid, könnt und müsst ihr neue Ateliers errichten. Ihr reist also nicht immer in euer eigentliches Zuhause zurück, sondern erbaut euch einfach ein neues! Das dazu ganz neu eingeführte Housing-Feature des Spiels erlaubt es auch, an vorgegebenen Stellen eine neue Behausung aufzustellen. Dabei blättert ihr einfach im vorgefertigten Atelier-Katalog nach einem Modell, und schon seid ihr Hausbesitzer. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann aus einzelnen Wänden, Dächern und Dekorationsobjekten selbst etwas erbauen und es sogar anderen Spielern zur Verfügung stellen.

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Leider ist das Platzieren von Gegenständen generell eine knifflige Angelegenheit. Das gilt auch für Einrichtungsgegenstände wie die Umkleidekabine, um das Outfit von Yumia und ihren Freunden zu wechseln. Ständig versinken die Gegenstände beim Platzieren im Boden oder schweben in der Luft. Housing und Einrichtung sind schöne Ideen, die noch einiges an Polishing vertragen könnten, damit es langfristig Spass macht.

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