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IFA 2019: Gute Aussichten für Zocker - Special

AVM mit Wi-Fi 6 und weiteren Highlights

Artikel Video Steffen Haubner

Worüber reden wir, wenn wir über Gaming sprechen? Natürlich über leistungsfähige Hardware, Teraflops, fps und immer detailreichere Monitore mit immer kürzeren Reaktionszeiten. Mindestens ebenso stark wird das Spielerlebnis allerdings durch die Konnektivität bestimmt. Wie schnell ist die Internetverbindung? Wie gross oder klein ist die Latenz, also die Verzögerung bei der Datenübertragung?

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Die kann - persönliche Skills hin oder her - im direkten Online-Duell zum wesentlichen Faktor werden. Dass eine grössere Bandbreite eine flüssigere Darstellung ermöglicht, ist ein weiterer Punkt. Doch eine schnelle Download-Rate ist auch wichtig bei Updates und Installationen oder bei der Übertragung von Spielständen. Nicht selten werden dabei GB-grosse Datenpakete übertragen. Es zählt also jedes Mbit/s, ganz besonders dann, wenn Mitbewohner über die gleiche Leitung Musik oder die neueste Netflix-Serie streamen. Und dann haben wir noch gar nicht darüber geredet, dass man auch in den eigenen vier Wänden immer mobiler unterwegs ist, am Handy zockt oder mit der Nintendo Switch den Raum wechselt. Und dass Spielinhalte - Stichwort Google Stada - immer öfter nicht lokal gespeichert, sondern gestreamt werden.

Bessere Versorgung in intensiv genutzten Netzen

Ohne eine stabile Internetverbindung und ein lückenloses WLAN geht heute also nichts mehr. Genau darum kümmert sich der Berliner Kommunikationsspezialist AVM, der auf der IFA 2019 zahlreiche Produktneuheiten vorstellte, darunter drei neue Wi-Fi-6-Router. Für Gamer besonders interessant: Der neue WLAN-Standard verspricht höhere Datenraten und bessere Reaktionszeiten insbesondere in viel genutzten WLAN-Umgebungen - und die sind mittlerweile typisch: Bis zu 15 Geräte werden laut AVM durchschnittlich in jedem Haushalt eingesetzt. Technisch verbirgt sich dahinter eine optimierte Ausnutzung des Funkspektrums dank OFDMA (das Kürzel steht für "Orthogonal Frequency Division Multiple Access"), die auch beim Mobilfunkstandard 5G zum Einsatz kommt. Mit der "Multi-User-MIMO-Technologie" können Clients Datenpakete schneller verschicken, bis zu acht parallele Streams sind gleichzeitig möglich. Damit werden alle Verbindungen im Netzwerk stabiler und schneller - übrigens auch die über ältere Geräte hergestellten.

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