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Battlefield V: Chapter 5: War in the Pacific - Special

Rückkehr der Pazifik-Klassiker

Artikel Video Benjamin Braun

Ab dem 31. Oktober 2019 bekommt Electronic Arts' Militär-Shooter "Battlefield V" erneut Zuwachs. In Chapter 5 schickt euch Entwickler DICE in den Pazifikkrieg und lässt euch mit neuen Fraktionen und neuen Waffen auf gleich zwei Neuinterpretationen klassischer "Battlefield"-Karten los. Wir haben Iwojima, Pacific Storm und Wake Island vorab ausführlich in Stockholm für euch angespielt und verraten euch, ob ihr euch auf die Erweiterung freuen dürft.

Wenn ihr Clint Eastwoods zweigeteiltes Kriegsdrama "Flags of Our Fathers" und "Letters of Iwo Jima" gesehen habt, die dieselbe Schlacht um die Pazifikinsel im Jahr 1945 aus den Perspektiven beider Kriegsparteien darstellt, dann dürfte euch eine der drei neuen Maps in "Battlefield V" sehr vertraut vorkommen. Auf einem malerisch wirkenden Schwarzsandstrand liefern sich die Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Kaiserreich Japan einen erbitterten Kampf. Hoch über der Insel thront der Vulkan Suribachi, den die Japaner mit einem verzweigten Netzwerk an Versorgungstunnel ausstaffiert haben, um das nur 21 Quadratkilometer grosse Eiland gegen die Invasion der USA zu verteidigen. Wir haben auf Iwojima, der Pacific Storm getauften Marschallinsel und der bereits in "Battlefield 1942" enthaltenen U-Form-Insel Wake Island für euch ausführlich Probe gekämpft.

Neue Fraktionen, neue Waffen

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Mit Neuinterpretationen der klassischen "Battlefield"-Maps auf Iwojima und dem nur vom Namen her authentischen Wake Island bringt das sogenannte Chapter 5 nicht nur zwei seit dem ersten Serienteil bekannte Karten in "Battlefield V" - hinzu kommt die Map Pacific Storm, die von der Schlacht um die Marschallinseln inspiriert ist und aus einer Reihe kleinerer Atolle besteht. Mit Chapter 5 erhalten zudem gleich zwei neue Fraktionen, namentlich US-Amerikaner und Japaner, Zugang zum Mehrspielermodus des DICE-Shooters, und damit auch eine Reihe neuer Waffen. Dazu zählen pro Seite unter anderem zwei Panzertypen, eine schwere und eine leichte Variante. Während erstere, die auf US-Seite einem M4 Sherman mit leistungsstärkerer Kanone sowie alternativ einem Raketenaufsatz entspricht, nur auf Land aktiv sein kann, können die beiden leichten Versionen auch in Wasser genutzt werden. Beide sind zwar erheblich schwächer gepanzert und bewaffnet, verfügen dafür jedoch über die Fähigkeiten eines Amphibienfahrzeugs, können also schwimmen und mittels einer Bootsschraube Vorschub erzeugen.

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Neu hinzu kommen aber natürlich auch andere Waffen, wobei die prominentesten gewiss aufseiten der US-Truppen liegen. Da wäre etwa der berühmte Karabiner M1 Garand, der mit seinem Pling-Laut nach dem Abfeuern der letzten Patrone im Magazin in keinem Shooter im Zweiter-Weltkriegs-Setting fehlen darf. Darüber hinaus gibt es mit der Browning M1919 auch das Standard-MG der US-Armee. Dasselbe gilt für die einsetzbaren Flugzeuge, bei denen beide Seiten in etwa gleich behandelt werden, sodass es keine künstlichen Nachteile für eine der Seiten gibt. Schliesslich geht es hier um einen Militär-Shooter, der einen fairen Teamwettstreit haben will, und nicht um einen, der den japanischen Truppen mit ihren grösstenteils unterlegenden Waffen einen gravierenden Nachteil verschaffen möchte. Darüber hinaus gibt es verschiedene weitere neue Features, darunter den Abwurf von Nebelgranaten, die insbesondere den Amerikanern die Invasion auf den Inseln und speziell das sichtgeschützte Vorrücken auf den zentralen Vulkan Suribachi auf Iwojima erheblich erleichtern. Hinzu kommen frische Pick-ups auf den Karten, ein mächtiges Katana-Schwert aufseiten der Japaner und ein Flammenwerfer bei den US-Amerikanern. Verwenden können diese Items natürlich beide Seiten.

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