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Bethesda-Gründer über Abschaffung von Lootboxen

Spieler müssten steigende Entwicklungskosten auffangen

News Michael Sosinka

Wenn es keine Lootboxen und die dazugehörigen Mikrotransaktionen gäbe, müssten die Spielepreise steigen, meint der Bethesda-Gründer.

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Seit "Star Wars Battlefront 2" werden Lootboxen und die dazugehörigen Mikrotransaktionen scharf kritisiert. Das ist selbst der Politik nicht entgangen, weswegen erste Forderungen nach Verboten oder zumindest Regulierungen zu hören sind. Christopher Weaver, der Gründer von Bethesda (nicht mehr im Unternehmen), ist zwar der Meinung, dass die Mikrotransaktionen den Spielfluss stören und für die Publisher nach hinten losgehen könnten, aber er hat noch ein anderes Argument auf Lager.

Falls Lootboxen tatsächlich verboten, abgeschafft oder weitestgehend boykottiert werden würden, dann müssten laut ihm die Spieler die steigenden Kosten der AAA-Titel auffangen. Das würde zu höheren Spielepreisen führen, was den Publishern erlauben würde, weiterhin profitabel zu sein. Allerdings ist es momentan noch unwahrscheinlich, dass kostenpflichtige Lootboxen verboten werden. Ausserdem nehmen die Publisher auch ohne die Lootboxen zusätzliches Geld durch Season-Pässe, Deluxe-Editionen und ähnliche Dinge ein, die den Preis der Spiele oft verdoppeln.

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