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SIE London Studio - Special

Kreative Köpfe aus der britischen Hauptstadt

Artikel Video olaf.bleich

"Getaway", "EyeToy", "SingStar" und der aktuelle PlayStation-VR-Hit "Blood & Truth": Das britische SIE London Studio überrascht immer wieder mit technischen Innovationen und cleveren Design-Ideen. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte des Entwicklerteams.

Womit verkaufen sich Videospielkonsolen wie die PlayStation 4 am besten? Natürlich mithilfe möglichst starker Exklusivtitel. Und genau deshalb gibt es Entwicklerteams wie SIE London Studio. Unter der Flagge von Sony Computer Entertainment entstehen dort innovative und ungewöhnliche Spielideen wie zuletzt "Blood & Truth", aber auch "EyeToy: Play", "Wonderbook" oder "SingStar". Das Unternehmen besitzt eine weit über 20-jährige Historie. Grund genug, einen Blick auf die Geschichte hinter SIE London Studio zu werfen!

Der britische Trailer zu EyeToy

Die Anfänge

Unter dem Dach von Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios (kurz: SIE Worldwide Studios) hausen aktuell 15 Entwicklerteams rund um den Globus. Dazu gehören beispielsweise die "Uncharted"-Macher Naughty Dog oder auch das im niederländischen Amsterdam ansässige Studio Guerrilla Games, das sich zuletzt mit "Horizon: Zero Dawn" einen guten Namen machte.

Screenshot

Was wir heute als London Studio kennen, bestand ursprünglich aus gleich mehreren Teams. Erst durch die Fusion der aus Grossbritannien stammenden Firmen Studio Camden und Team Soho im Jahr 2002 entstand das heute in einem siebenstöckigen Bürogebäude in London ansässige Studio. Team Soho arbeitete seinerzeit beispielsweise an Titeln wie "This is Football", "Porsche Challenge" oder "NBA Shootout". Studio Camden gehörte zwischen 1998 und 2002 zu dem durch die "WipEout"-Reihe bekannten Kult-Entwickler Psygnosis. Natürlich ist es nie besonders einfach, wenn fremde Studios mit unterschiedlichen Ansätzen zusammenkommen und plötzlich gemeinsam kreativ sein müssen, doch London Studio zeigte schnell das Potenzial, was in der britischen Hauptstadt steckte. Das Gangster-Abenteuer "The Getaway" konnte zwar 2002 dem grossen Konkurrenten "Grand Theft Auto" nicht gefährlich werden, hatte aber grosse Ambitionen und gewann so die Aufmerksamkeit der Spieler.

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