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Call of Duty: Modern Warfare - Test / Review

Der Solokampagne auf den Zahn gefühlt: Reboot grösstenteils geglückt

Test Video Sönke Siemens getestet auf PlayStation 4

Adrenalinschübe garantiert

Zugegeben: Die Kampagne mag etwas kurz ausfallen, dafür wird Abwechslung hier ganz gross geschrieben. In Mission 7 zum Beispiel evakuieren wir eine von einem Lynchmob umzingelte Botschaft ("Argo" lässt grüssen) - allerdings nicht nur rennend und schiessend, sondern auch, indem wir eine per Handy zugeschaltete Botschaftsmitarbeiterin mithilfe überall installierter Überwachungskameras sicher durch zahlreiche Räume geleiten. Eine falsche Ansage und es heisst "Game Over". Coole Idee, und hochspannend obendrein!

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Oder nehmen wir Mission 8. Ausgerüstet mit einem grosskalibrigen Scharfschützengewehr, lauern wir hier aus erhöhter Position einem Konvoi des Terrorpaten Omar "Der Wolf" Sulaman auf. Entfernungen richtig abschätzen, Windrichtung in die Flugbahn einkalkulieren, Sprengsätze zünden, wenn's besonders brenzlig wird – auch dieser Auftrag ist Adrenalin pur und dank den Vorzügen der neuen Grafik-Engine richtig schick anzusehen.

Weiterer Höhepunkt der Kampagne sind die verschiedenen Einsätze im Dunkeln, die wir meist nur dann erfolgreich meistern können, wenn wir immer wieder unser Nachtsichtgerät zuschalten. In Mission 13 zum Beispiel infiltrieren wir ein erfreulich weitläufig angelegtes Anwesen, knipsen gezielt Lampen aus und setzen alles daran, unentdeckt in der Dunkelheit zu bleiben. Schlägt der Feind aufgrund einer Unvorsichtigkeit trotzdem Alarm, bricht hingegen die Hölle los, und Suchtrupps machen gnadenlos Jagd auf uns.

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