Call of Duty: Black Ops 7 - Test / Review

Wie gut ist die Story-Kampagne?

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 5

"Call of Duty: Black Ops 7" setzt voll auf Koop - und das merkt man sofort. Aber ist das auch etwas Gutes? Wir liefern euch den ausführlichen Test der Koop-Kampagne und verraten, ob sie einen Kaufgrund darstellt.

Achtung: Wertung bezieht sich vorerst nur auf die Kampagne!

Wenn eine Serie für cineastische Höhen und erzählerische Schwankungen gleichermassen bekannt ist, dann "Call of Duty". Mal liefert die Reihe packende, erinnerungswürdige Momente wie die frühen "Modern Warfare"-Kampagnen, mal verpufft ein Story-Abschnitt, als wäre er nur lästige Pflicht zwischen zwei Multiplayer-Matches.

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"Black Ops 7" versucht nun, diesen wackligen Unterbau durch eine klare Ausrichtung auf Koop-Action zu stabilisieren: vier Spieler, gemeinsame Fähigkeiten, strukturierte Einsätze. Doch bereits nach den ersten Missionen stellt sich die Frage: Rettet der Koop-Fokus die Kampagne wirklich vor alten Schwächen? Oder verschiebt er die Probleme nur an eine andere Stelle? Genau das haben wir ausprobiert: mit Team, ohne Team und mit Blick auf die gesamte Serie.

HINWEIS: In diesem Artikel behandeln wir ausschliesslich die Koop-Kampagne von "Black Ops 7". Auf die Mehrspieler-Optionen, den "Endspiel"-Modus und Zombies gehen wir in einem späteren Artikel ein. Die von Activision Blizzard zur Verfügung gestellte Early-Access-Version konnten wir leider erst rund zwei Tage vor dem Release zocken. Für ein umfangreiches Game wie "Black Ops 7" ist das schlicht zu wenig Zeit.

Nur online - und am besten mit Freunden!

Damit keine Zweifel aufkommen: Zum Spielen von "Call of Duty: Black Ops 7" benötigt ihr immer eine bestehende Internetverbindung - auch wenn ihr die Kampagne allein und ungestört spielen möchtet! Technisch gesehen könnt ihr die Kampagne zwar im Solomodus angehen, jedoch hat das seine Tücken.

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Im Gegensatz zum Koop-Modus seid ihr dann aber wirklich allein unterwegs. "Black Ops 7" stellt euch keine KI-Kameraden der Specter-One-Truppe zur Seite. Diese seht ihr lediglich als Einblendung am rechten Bildschirmrand. Das wirkt merkwürdig, da die Spezialisten zwar das Geschehen kommentieren oder auf Missionsziele hinweisen, in der Spielwelt selbst aber nie auftauchen.

Generell sei an dieser Stelle gesagt, dass das Spielerlebnis der Koop-Kampagne stark von euren Mitspielern abhängt. Mit Freunden entsteht eine launige Dynamik. Mit "Randoms" funktionierte es im Test okay, war aber mitunter recht hektisch. Und für Solisten gibt es sicher andere Shooter wie etwa "DOOM: The Dark Ages", die deutlich attraktiver sein dürften.

Story & Setting: Zwischen Nostalgie und Zukunft

Kommen wir zur Geschichte: "Call of Duty: Black Ops 7" spielt im Jahr 2035 - zehn Jahre nach den Ereignissen von "Black Ops II". Im Zentrum steht David "Section" Mason mit seinem Trupp Specter One, der den Machenschaften des Tech-Konzerns "Die Gilde" nachgeht. Auch wenn deren Anführerin Kagan die Hightech-Evolution propagiert, schmiedet sie im Hintergrund düstere Pläne.

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Bereits in der ersten Mission setzt es den Rückschlag: Das Specter-One-Team bekommt eine Ladung des Toxins "Die Wiege" ab. In der Folge werden die Crew-Mitglieder von Albträumen aus der Vergangenheit heimgesucht. Was ist echt? Was ist Halluzination? In "Black Ops 7" verschwimmen die Grenzen - und das häufiger, als es den Figuren lieb ist.

Diese Prämisse tut "Black Ops 7" sehr gut, denn sie bildet die Grundlage für viele verrückte und teils albtraumhafte Szenarien. Auch wenn es euch mehr als einmal in die Weiten Avalons verschlägt, wartet der Shooter mit abwechslungsreichen Schauplätzen auf. Kurz nach dem Start springt ihr etwa über schwebende Felsformationen, später geht es zurück in düstere Gefängnisse, Dschungellandschaften oder auch eine in sich verschlungene Grossstadt.

Die Rückbezüge auf frühere "Black Ops"-Teile sind zudem eine schöne Belohnung für Serienkenner. So trefft ihr unter anderem auf den alten Schurken Raul Menendez und erfahrt, was es mit ihm auf sich hat.

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