Castlevania: Belmont's Curse - Vorschau / Preview

Eine Nachwuchsmonsterjägerin im Paris der Renaissance

Vorschau Video Sven Raabe

Nachdem in den vergangenen Jahren verschiedene bekannte Konami-Marken wie "Silent Hill" oder "Metal Gear Solid" ein Comeback feiern durften, ist nun die legendäre "Castlevania"-Serie an der Reihe. Statt erneut einen 3D-Ableger ins Rennen zu schicken, geht Entwicklerstudio Evil Empire ("Dead Cells") zurück zu den 2D-Wurzeln des Franchises.

Darin muss sich die aufstrebende Monsterjägerin Rose Belmont in der französischen Hauptstadt Paris beweisen und diversen Kreaturen der Nacht entgegentreten. Während eines Preview-Events hatten wir kürzlich die Chance, auf der PlayStation 5 erstmals in den Anfang von "Castlevania: Belmont’s Curse" hereinzuschnuppern. Unsere währenddessen gesammelten Eindrücke möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Kann Rose Paris retten?

Insgesamt durften wir rund eine Stunde mit dem Action-Adventure verbringen. Genauer haben wir während dieser Zeit den Anfang der PC-Version des Spiels erlebt, das am 15. Oktober 2026 seinen Weg in den hiesigen Handel finden soll. Der legendäre Monsterjäger Trevor Belmont, der einst Dracula besiegte, kommt im Jahr 1499 mit seiner Tochter Rose in Paris an. Die französische Metropole steht in Flammen und versinkt im Chaos.

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Beim Namen Trevor dürften langjährige "Castlevania"-Fans sicherlich direkt hellhörig geworden sein, denn "Belmont’s Curse" versteht sich tatsächlich als Nachfolger des NES-Klassikers "Dracula’s Curse" aus dem Jahr 1989. Die Handlung des neuesten Teils ist zeitlich 23 Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers angesiedelt.

Zur Story selbst können wir euch an dieser Stelle leider noch nicht allzu viel sagen. Der Fokus während des Preview-Events lag ganz klar auf der Erkundung verschiedener Teile der Stadt und ersten Kämpfen gegen allerlei unterschiedliche Monster. Von Skeletten über Zombies bis hin zu Fledermäusen muss sich Rose in der ersten Stunde mit einigen bekannten Gegnertypen des Franchises herumärgern.

Mit Tarotkarten gegen Monstermassen

Glücklicherweise ist sie vorbereitet und weiss sich zu verteidigen. Von ihrer Mutter hat unsere junge Heldin zum Beispiel eine Tarotkarte erhalten, dank der sie einen Feuerzauber wirken kann, der sich gut für den Fernkampf eignet. Im Nahkampf vertraut Rose indes zunächst auf ein Schwert, mit dem sie kleine Gegner fachgerecht in ihre Einzelteile zerlegt.

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Deutlich spannender wurden sowohl der Kampf als auch die Erkundung von Paris nach der ersten Bossbegegnung in "Castlevania: Belmont’s Curse". Nach ungefähr 20 Minuten haben wir uns einem grossen Werwolf entgegengestellt, der mit einer Art Kampfkreuz ausgestattet war. Damit hat er sich immer wieder durch die Arena geschwungen, um sich aus grosser Höhe auf Rose zu stürzen. Somit mussten wir die richtigen Zeitpunkte für Konterattacken abwarten. Nach einigen Anläufen haben wir das Monster schliesslich in die Knie gezwungen und konnten unsere Reise fortsetzen.

Als Belohnung haben wir eine neue Tarotkarte erhalten, die uns Zugriff auf das just erwähnte Kampfkreuz gewährte. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, die ihr im 2D-Action-Adventure nutzen könnt, um Rose an euren Spielstil anzupassen. Tarotkarten ermöglichen euch Zugriff auf mächtige Arkana, um Zauber und Spezialfähigkeiten einzusetzen. Hinzu kommen Relikte, die offensiv und defensiv eingesetzt werden können. Diese Mechaniken versprechen eine grosse spielerische Tiefe, von der wir im Rahmen des Preview-Events allerdings nur einen Bruchteil sehen konnten.

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