Code Vein II - Vorschau / Preview

Anime-Soulslike mit vielen Freiheiten

Vorschau Video olaf.bleich

Zwei dicke Brocken zum Abschluss

Tatsächlich sind die auch bitter notwendig, denn die Bosse haben es genretypisch mächtig in sich. "Code Vein II" möchte derweil nicht so hart wie etwa "Dark Souls" oder gar "Nioh" sein, soll Spieler allerdings durchaus fordern.

In der Preview-Version nahmen wir es zum einen mit dem Metagen-Schrecken auf. Dabei handelt es sich um eine zum Leben erwachte Statue mit einem ebenso wuchtigen Körper wie langen Armen. Im Kampf fuhr sie herum, schlug zu oder schickte aus ihren Augen sogar Feuerstrahlen. Sie war zwar nicht superschnell, aber ihre Angriffe hatten mächtig Wumms. Richtig gut: Als wir versuchten, unter sie zu krabbeln, um so unentdeckte Angriffe ins Ziel zu bringen, schlug sie uns kurzerhand mit ihrem Schwanz weg.

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Die zweite Gegnerin war "Josée - Die blinde Heldin". Sie orientiert sich stilistisch stark an einer Samurai-Kämpferin und schlug auf kurzer und mittlerer Distanz mit einem umgekehrten Langschwert zu. Ausserdem warf sie mit einem Stampfen magische Netze aus und verlangsamte uns so. In beiden Bosskämpfen kam es darauf an, Angriffsmuster zu erkennen und rechtzeitig mit den richtigen Aktionen darauf zu reagieren. Zugleich haben wir recht schnell gemerkt, dass Fernwaffen wenig Sinn ergeben, da Anvisieren und Aufladen viel zu lange dauern.

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Sehr schön: Nachdem wir unsere Kontrahenten nach erfolgreichen Angriffen ausgeknockt haben, können wir unsere Reserven per "Ichor"-Attacke aufladen und werden dafür mit einer speziellen Animation belohnt.

Ausblick

"Code Vein II" machte in der ersten, knapp dreistündigen Hands-on-Session bereits einen überaus soliden Eindruck. Ein üppiges Waffenarsenal und vor allem vielfältige Anpassungsmöglichkeiten dürften gerade Profis abholen. Die Masse an Einstellungsmöglichkeiten wirkt zunächst einschüchternd, dürfte aber auf lange Sicht für viel Motivation sorgen. Das Soulslike-Gameplay gewinnt durch die taktische Einbeziehung eines KI-Partners an Tiefe und präsentiert sich in guter Frühform: Zuschlagen, ausweichen, kontern, Formae einsetzen - das alles funktionierte ordentlich, und das gelungene Gegner-Design macht Lust auf mehr. Wir sind gespannt, ob es dem Spiel gelingt, auf Basis der schicken Anime-Grafik auch eine verständliche und emotionale Geschichte zu erzählen, und ob die Progression das hält, was die Masse an Möglichkeiten verspricht.

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