Company of Heroes 3 - Vorschau / Preview

So nervenaufreibend spielt sich das Nordafrika-Setting

Vorschau Video Sönke Siemens

Bereits im Juli 2021 hatten wir Gelegenheit, "Company of Heroes 3" erstmals anzuspielen und einen ausführlichen Blick auf das frische Setting im Mittelmeerraum sowie auf zahlreiche Neuerungen zu werfen - allen voran eine Kampagnen-Karte samt rundenbasiertem Gameplay, das als weitere taktische Ebene zwischen einzelnen Schlachten dient. Jetzt luden Entwickler Relic Entertainment und Publisher SEGA abermals zu einer grossen Hands-on-Runde und enthüllten das Nordafrika-Szenario der Kampagne sowie eine komplett neue, damit einhergehende Fraktion. Wie sich Wüstenschlachten, das Deutsche Afrika Korps und die neuen, darauf massgeschneiderten Spielmechaniken anfühlen, erfahrt ihr in dieser Vorschau.

1942, irgendwo in der Nähe der libyschen Stadt Adschdabiya im Westen des Landes. Zwei Kettenpanzer des Deutschen Afrika Korps (DAK) donnern mit Vollgas einen sandigen Hügel hinauf. Staubwolken steigen hinter ihnen empor, während vor ihnen dichter Rauch von brennenden Panzerwracks die Sicht behindert. "Italienische Truppen haben britische Kräfte in der Nähe angegriffen. Sie kämpfen hart, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie überrannt werden. Wir müssen Unterstützung geben, indem wir mit unseren Panzern nach vorne drängen", mahnt Feldwebel Eckehard Gerver energisch per Funk. Kurz darauf haben wir dann auch schon die volle Kontrolle über das Spielgeschehen und können uns den Herausforderungen der knapp einstündigen "Operation Alpha" stellen - der allerersten Mission der Nordafrika-Kampagne in "Company of Heroes 3".

Screenshot
Infanterie kann sich jetzt auch von Häuserdächern aus zur Wehr setzen

Bevor wir loslegen und erste Missionsziele abhaken, werfen wir jedoch zunächst mal einige Rauchkanister ab, um unseren Vorstoss in diesem Sektor zu verhüllen. "Panzergrenadiere erwarten Befehle", brüllen indes unsere Bodentruppen, während die schwer bewaffneten Panzer-III-Einheiten begleitet von aufbrausender Musik bereits erste Ziele in Reichweite unter Feuer nehmen. Schon hier merkt man: Auch in "Company of Heroes 3" legt der kanadische Entwickler mit Hauptsitz in Vancouver wieder grossen Wert auf eine packende Inszenierung und eine Kameraführung, die nahe dran ist am Geschehen - und somit dem Schicksal der Einheiten.

Zwar landen wir schnell erfolgreich einige Treffer, aufgrund von breiten Schützengräben vor uns müssen wir unsere Route durch die zerklüftete Wüstenlandschaft allerdings schon in diesen ersten Spielminuten ständig anpassen. Weiteres Problem: Kaum hat sich der Sichtschutz spendende Rauch verzogen, nimmt uns umgehend eine britische Haubitze unter Feuer und landet einen schmerzhaften Flankentreffer. Ebendiese brandneuen "Sidehits" haben den Vorteil, dass sie - genau wie Treffer der Panzerrückseite - mit einer deutlich höheren Chance einhergehen, Schaden anzurichten. Doch keine Zeit, um sich darüber zu grämen, sondern rasch weiter, um die Haubitze zu umkreisen. Denn auch in "Company of Heroes 3" gilt: Wer effektiv flankiert, ist klar im Vorteil.

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