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Concrete Genie - Vorschau / Preview

Wenn Wände plötzlich zum Leben erwachen

Vorschau Video Roger Sieber Sönke Siemens

Sei es nun "Jet Set Radio", "Max and the Magic Marker" oder "Kirby Power Paintbrush": Videospiele, in denen die Hauptfigur Herausforderungen malend löst, sind keine Seltenheit. Mit dem für Anfang Oktober geplanten "Concrete Genie" plant Sonys First-Party-Studio PixelOpus nun, dieses Spielprinzip auf die nächste Stufe zu hieven. Auf einer Hands-on-Veranstaltung in Berlin durften wir schon mal drauflos pinseln und die Chefentwickler mit Fragen löchern.

Rauchende Schornsteine, eine belebte Hafenpromenade und viele glückliche Gesichter – ursprünglich war Denska ein friedliches und beliebtes Fischerdorf. Doch dann, eines Tages, kam es zu einem fürchterlichen Unglück. Die Bürger flüchteten und liessen ihren Heimatort verkommen. Auch der Teenager Ash stammt ursprünglich aus Denska. Im Gegensatz zu vielen anderen besucht er den Ort jedoch weiterhin regelmässig, um seinem Lieblingshobby nachzugehen: der Malerei.

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Zu Beginn des Abenteuers ist Ash mal wieder in der alten Heimat unterwegs. Wie es das Schicksal so will, kommt es jedoch an diesem Tag zu einem wenig erfreulichen Zusammentreffen mit einer Gruppe hitzköpfiger Jugendlicher. Dabei schnappen sich die Raufbolde sein mit wunderschönen Zeichnungen gefülltes Skizzenbuch, zerreissen es, verstreuen die Blätter in alle Winde und setzen Ash zu allem Übel in ein Bötchen, das sie dann aufs offene Meer schubsen. Ziemlich gemein!

Das Wunder der Leuchtturminsel

Doch Ash hat Glück im Unglück und wird von der Strömung auf eine angrenzende Insel getrieben. Dort erspäht der malbegeisterte Dreikäsehoch zufällig einige der verloren geglaubten Seiten aus seinem Notizbuch. Da er die durch die Luft wirbelnden Seiten jedoch nicht einfangen kann, folgt er ihrer Flugbahn bis zu einem majestätischen Leuchtturm.

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Hier angekommen überschlagen sich die Ereignisse, denn auf magische Weise erwacht die von ihm gezeichnete Figur Luna (ein sogenannter Genie) plötzlich vor seinen Augen zum Leben. Wenig später ist Ash wie verwandelt und hat nur noch ein Ziel: das heruntergekommene Denska wieder zum Leben erwecken. Koste es, was es wolle.

Was dann folgt, erinnert ein bisschen an "Jet Set Radio". Statt allerdings Wände mit Graffiti zu besprühen, um gegen die Obrigkeiten zu rebellieren, nutzt Ash sogenanntes Superpaint, um die Gebäudefassaden in Denska von einer alles überlagernden Dunkelheit zu befreien. Damit die Tristesse endgültig weicht, übermalt Ash die gesäuberten Wände zudem mit wunderschönen Kunstwerken. Mauer für Mauer und Haus für Haus - bis Denska irgendwann wieder in neuem Glanz erstrahlt.

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