"Crash Bandicoot", das 'Maskottchen' welches der PlayStation zum Erfolg verhalf, bekam rund 20 Jahre nach Release der drei Originalspiele mit der "N. Sane Trilogy" ein Remake. Nun hat sich Andy Gavin, Miterschaffer des verrückten Fuchses, zu einem Kommentar auf LinkedIn entschieden. Die neu interpretierte Trilogie habe seiner Meinung nach alles richtig gemacht, bis auf eins. Und zwar habe man die wichtigsten 30 Millisekunden "verpfuscht".
So haben die Entwickler des Originals etwas "völlig verrücktes" gemacht. Sie investierten jede Menge Mühe darein, die Sprungweite abhängig davon zu machen, wie lange der Knopf gedrückt wird. Nicht nur bedeutet kurz drücken ein kleiner Sprung und lang drücken ein weiter, auch sind Zwischenstufen einer Dauer von 30 und 60 Millimeter erfasst, bei denen Faktoren wie Erdanziehungskraft berücksichtigt wurden. In der "Crash Bandicoot N. Sane Trilogy" endet hingegen jeder Knopfdruck in die maximale Sprunglänge. Die kleinen Sprünge, die in den Originalspielen für bestimmte Regionen notwendig sind, entfallen somit. Loben tut Gavin auf der anderen Seite die Optik und, dass der Geist des Originals erhalten wurde.
