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Polnische Verbraucherschützer beobachten Situation rund um Cyberpunk 2077

Nächster Ärger für CD Projekt?

News Michael Sosinka

Der polnischen Behörde für Verbraucherschutz ist nicht entgangen, in welchem Zustand "Cyberpunk 2077" ausgeliefert wurde.

Screenshot

Hat CD Projekt Red den schlechten Zustand der Konsolen-Version von "Cyberpunk 2077" bewusst verschwiegen? Darüber wird schon seit dem Release des RPGs diskutiert und die polnischen Verbraucherschützer haben ebenfalls ein Auge auf den Fall geworfen. Das polnische Amt für Wettbewerb und Verbraucherschutz (UOKiK) beobachtet jedenfalls die Situation rund um "Cyberpunk 2077". Malgorzata Cieloch vom UOKiK verriet in der polnischen Dziennik Gazeta Prawna, dass die Regierungsbehörde den Fortschritt der versprochenen Updates überprüfen wird, welche die Konsolen-Version deutlich verbessern sollen.

"Wir werden prüfen, wie der Hersteller an der Einführung von Korrekturen oder der Lösung von Schwierigkeiten arbeitet, die verhindern, dass das Spiel auf verschiedenen Konsolen gespielt werden kann, aber auch, wie er beabsichtigt, in Bezug auf Personen zu handeln, die sich beschwert haben und mit dem Kauf unzufrieden sind, weil sie das Spiel trotz vorheriger Zusicherungen des Herstellers nicht auf ihren Geräten spielen können," so Malgorzata Cieloch. Sollte CD Projekt Red nicht abliefern oder die Forderung des UOKiK nicht erfüllen, könnte der Entwickler mit einer Geldstrafe von bis zu 10 Prozent seines Jahresumsatzes belegt werden. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass es wahrscheinlich nicht zu einer solchen Geldstrafe kommen wird.

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