CYGNI - Vorschau / Preview

Top-down-Shooter für Feinschmecker

Vorschau Video olaf.bleich

Inspirierter Top-down-Shooter

In seinem Kern ist "CYGNI" zunächst ein klassischer Top-down-Shooter, den wir wahlweise auch zu zweit im lokalen Koop zocken dürfen. Das bedeutet: Wir sehen unseren Kampfgleiter von oben und müssen Massen heranfliegender Feinde abwehren und ihren Geschossen ausweichen. Jedoch leiht sich KeelWorks auch Ideen aus anderen Genres. Beispielsweise können wir unsere Geschütze wie in einem Twin-Stick-Shooter bewegen und sind so etwas flexibler, was unsere Angriffe angeht. Dadurch ist es beispielsweise möglich, Angriffsformationen zu unterbrechen und Lücken in der gegnerischen Offensive zu schaffen.

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CYGNI: All Guns Blazing

Darüber hinaus gehen wir nicht beim ersten gegnerischen Treffer drauf. Der Orca besitzt nämlich ein Energiesystem, das wir mit gesammelten Kernen befeuern. Energie benötigen wir aber nicht nur für die Schilde, sondern auch für unsere Waffensysteme. Auf Tastendruck können wir die Energie immer wieder umverteilen. Das ist gerade auf der höchsten der drei Schwierigkeitsstufen enorm wichtig, da wir hier häufiger in Bedrängnis geraten. Zugleich bedeutet das: Wir müssen nicht nur ballern und ausweichen, sondern auch noch unsere Bewaffnung und die Schilde im Auge behalten.

Gehen wir nämlich doch mal drauf, starten wir den Level wieder von vorn. Ausnahme bildet hier lediglich die leichteste Schwierigkeitsstufe, die uns drei Leben gönnt und auch Faktoren wie etwa das Spieltempo und die Menge der Energiekerne zu unseren Gunsten reguliert. "CYGNI" ist also etwas mehr als nur ein weiteres Shmup und holt sich Inspiration aus anderen Genres.

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CYGNI: All Guns Blazing

In der Praxis erweist sich der Top-down-Shooter als fordernd und enorm schnell: Eine unachtsame Sekunde genügte im Hands-on-Test, um das Zeitliche zu segnen. Die Tentakel-Aliens wiederum tauchen in grossen Schwärmen auf, die sich wild über den Bildschirm schlängeln. In den späteren Levels warten sie gar mit immer dickeren Brocken auf, die sich teils wie gigantische Fische über den Himmel bewegen und uns wie ein Schwarm Haie umkreisen.

Auf dem Bildschirm entstehen so immer wieder kleinere Einzelschlachtfelder: Zerstören wir zunächst die grossen Brocken und werden so deren schweres Feuer los? Oder kümmern wir uns zunächst um die kleineren, dafür aber zahlenmässig überlegenen Widersacher oder gar um die Bodenziele, die ebenfalls immer wieder auftauchen? Tatsächlich kommen innerhalb der jeweils 10 bis 15 Minuten währenden Kapitel reichlich Taktik und Kalkül ins Spiel. Die Bossgegner zum Ende wiederum fassen das bisherige Gameplay noch mal zusammen und feuern nicht nur aus allen Rohren, sondern rücken uns auch immer wieder mit Greifscheren und anderen Extremitäten zu Leibe. Hier gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Schwachstellen zu bearbeiten. Zwecks einer besseren Übersicht färben sie sich bei Treffern rot und sind dadurch gut zu erkennen.

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