CYGNI - Vorschau / Preview

Top-down-Shooter für Feinschmecker

Vorschau Video olaf.bleich

Aufrüsten ist alles

Wirklich gut gefallen uns die erweiterten Optionen, die "CYGNI" merklich von dem Shmup-Einerlei absetzen. Für erfolgreiche Missionen erhalten wir nämlich Upgrade-Punkte und können damit Avas Orca-Gleiter aufmotzen. Beispielsweise fertigen wir so Loadout-Sets an, zwischen denen wir dynamisch wechseln können. In den Standard-Einstellungen beeinflusst das etwa das Trefferfeld der Laser. Wollen wir eine möglichst breite Fläche abdecken oder lieber konzentriert ballern? Auf Tastendruck schalten wir geschwind zwischen diesen Einstellungen hin und her.

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CYGNI: All Guns Blazing

Die Upgrade-Features gehen aber noch weiter. So stärken wir z. B. unsere Luft-Boden-Waffen und fügen ihnen zusätzliche Raketen hinzu oder erhöhen kurzerhand die Feuerrate. Letzteres wirkte sich massiv auf die Spielbarkeit der Bodenkämpfe aus, die mit der Standardbewaffnung arg schwerfällig erscheinen. Auch war es uns möglich, zwei Drohnen an den Orca zu montieren. Oder wir platzieren zielsuchende Geschosse. Dadurch erhöhen wir noch mal die Feuerkraft und richten Sekundärschaden an.

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CYGNI: All Guns Blazing

"CYGNI" will so zum erneuten Spielen motivieren. In unserer Anspielrunde benötigten wir etwa fünf bis acht Versuche, um allein das erste Kapitel im mittleren Schwierigkeitsgrad zu überstehen. Spätere Abschnitte wurden derart kniffelig, dass wir auf die leichteste Stufe wechselten. Wer allerdings Online-Highscores knacken und vor allem den Orca stetig aufrüsten möchte, muss Levels mehrfach ausprobieren und sich Formationen und Angriffe der Aliens merken.

Ausblick

Im Vergleich zu unserer ersten Hands-on-Session hat "CYGNI" definitiv einen Sprung nach vorn gemacht. Die Steuerung ist direkter, das Spiel insgesamt zugänglicher. In Sachen Präsentation holt das kleine KeelWorks-Team wirklich das Maximum aus den Möglichkeiten raus. "CYGNI" sieht in Aktion erstklassig aus und zelebriert die klassische Bullet-Hell mit moderner Technik. Das Gameplay erweist sich als knackig und gleichermassen taktisch. Inmitten umherfliegender Geschosse und Feinde noch die Übersicht für die Energieversorgung und die Waffensysteme zu behalten, erfordert Geschick und Übung. Zugleich sollt es an einigen Stellen wie etwa dem Upgrade-System zusätzliche Erklärungen geben. Auch sind wir gespannt darauf, wie es um die Langzeitmotivation hinter dem Science-Fiction-Shmup bestellt sein wird.

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