Vom Game-Jam in die Games-Branche: Das Nürnberger Indie-Studio Pixel Maniacs hatte seine Initialzündung bei einem 72-Stunden-Wettbewerb für Spiele-Entwicklung. Ein Interview über den Werdegang der Firma und ihren neuen Puzzle-Platformer "ChromaGun 2: Dye Hard".
Manchmal gelangt man erst über Umwege in die Games-Entwicklung. Als Schüler baute Benjamin Lochmann Webseiten, betrieb Suchmaschinenoptimierung und verdiente Geld mit Affiliate-Programmen. Nach dem Abitur gründete er in Nürnberg im Jahr 2003 die Benjamin Lochmann New Media GmbH und stellte bald auch Fachkräfte ein. 2011 folgte die erste Neuorientierung: Bei einer Zugfahrt ohne Internet bastelte Ben - "aus lauter Langeweile", wie er sagt - seine erste Smartphone-App. Die Digitalversion des Würfelspiels "Mäxchen" war in den iOS- und Android-Stores ziemlich erfolgreich, weshalb sich Bens Firma dann auf Mobile-Apps spezialisierte. Mit datengetriebenem Performance-Marketing und "Burst-Kampagnen" landeten die Apps gleich mehrfach ganz oben in den App-Charts. Das Geschäft lief blendend, und die Firma wuchs weiter.
Im April 2015 gab es eine erneute Wendung. Ben und sein Kollege Andi nahmen aus Spass am Game-Jam "Ludum Dare" zum Thema "An unconventional weapon" teil und entwickelten dort den Prototyp von "ChromaGun". "Das Spiel war da auch noch topdown, und wir sind erst später zu 3D gewechselt", erzählt…
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