Gerade haben sie ihr neues Spiel "Verdant" angekündigt - und ein weiteres Spiel in Entwicklung: Tiny Roar aus Hamburg zählt zu den umtriebigsten deutschen Indie-Studios. Ein Interview über melancholische Survival-Abenteuer, wildes Prototyping und Community-Feedback.
Hamburg zählt zu den Hochburgen der deutschen Games-Branche. Neben grossen Studios wie InnoGames, Fishlabs und gamigo gibt es dort auch viele Indie-Firmen, zum Beispiel Rockfish Games, Osmotic Studios und Mooneye Studios. Eines der (vergleichsweise) ältesten Indie-Teams Hamburgs ist Tiny Roar: Es wurde bereits 2015 von Robert Koch und Maurice Hagelstein gegründet und beschäftigt mittlerweile 26 Fachkräfte.
Doch warum der Name Tiny Roar? "Unser Ziel war und ist es, nicht zu schnell zu gross zu werden", sagt Maurice Hagelstein, "sondern einen kleinen Kern zu haben, der durch die gemeinsame Arbeit viel Lärm machen wird." Lärm macht das Studio gerade einigen, besonders durch das neue Spiel "Verdant", das Tiny Roar bei der Wholesome Snack: The Game Awards Edition 2025 angekündigt hat. Im Interview erzählt uns Maurice von den verschiedenen Projekten des Teams.
Das Team von Tiny Roar
Maurice, ihr habt gerade "Verdant" angekündigt. Worum geht es in dem Spiel?
Maurice Hagelstein: In "Verdant" spielen wir Sprout, einen jungen Erwachsenen, der - viele Jahre nach einer globalen Katastrophe in den…
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