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Dead or Alive 6 - Test / Review

Wenn Hübsch alleine nicht reicht

Test Video Alain Jollat getestet auf Xbox One

Nun ist er also da, der sechste Teil der “Dead or Alive”-Prügelspielreihe. Und hier gehören hüpfende Brüste dazu, wie blutige Fatalitiys zu “Mortal Kombat”. Was sich aber abgesehen von hübschen Dekoltees so getan hat und was Team Ninja am Spielprinzip alles geändert hat, beleuchten wir in unserem Test. Nur soviel vorneweg: Wer bisher mit “Dead or Alive” nicht viel anfangen konnte, wird auch mit der neusten Ausgabe nicht glücklich.

The Good, the Bad and the Pretty

Starten wir doch beim Offensichtlichsten: den Brüsten. Ja, “Dead or Alive” hat nie einen grossen Hehl daraus gemacht, dass die weiblichen Kämpfer nicht nur kämpfen können, sondern auch ein Augenschmaus für die Spieler sein sollen. Die in Japan haben da ohnehin eine etwas andere Einstellung zur Darstellung der weiblichen Vorzüge als wir hierzulande - und immerhin steht Team Ninja im Gegensatz zu anderen Entwicklern und deren Spielen auch dazu (ja, “Street Fighte V”, wir schauen dabei auch dich an). Zugegeben, dieses Mal wollten die Programmieren den Brust-Faktor dezent runterschrauben. Man will ja schliesslich auch im E-Sports ernstgenommen werden. Und da die Vereinigten Staaten lieber Blut als Nippel sehen, musste man sich etwas arrangieren. Wirklich viel ist da unserer Meinung nach nicht passiert. Die beiden “hervorstechenden” Merkmale der weiblichen Anatomie sind weiterhin ebenso inszeniert, wie man dies von der Reihe kennt. Fans der Serie müssen sich also keine Sorgen machen, alles noch in gewohnter Grösse dran und ebenso hüpffreudig wie früher. Nur sind die freizügigeren Outfits nicht mehr die Standardauswahl, sondern halt eben die alternativen Skins.

Screenshot

Und da wir uns nun dem Thema Genüge getan haben, können wir uns ja um den Rest dessen kümmern, was dieses Spiel ausmacht.

The Pretty

Screenshot

Damit die Kämpferinnen zur Geltung kommen, muss auch der Rest der grafischen Präsentation mithalten können. Und ja, das tut sie definitiv. Man kann von der zarten, schon fast puppenhaften Haut halten, was man will, aber die Figuren sehen allesamt sehr schön aus. Das trifft nicht nur auf die Damen zu, auch die paar Herren, die dem Rooster angehören, überzeugen. Wobei ihnen diese zu perfekte Haut ohne jegliche Unebenheiten dann doch weniger steht.

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