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Death Stranding ist eine Metapher für Trump

Hideo Kojima geht auf das Szenario ein

News Michael Sosinka

"Death Stranding" ist eine Metapher für aktuelle Politik. Dabei hat Hideo Kojima besonders den US-Präsidenten Donald Trump im Sinn.

Screenshot

Das jüngste Material von "Death Stranding" macht klar, dass es in dem Spiel um ein geteiltes Volk geht, was auch eine Metapher für den US-Präsidenten Donald Trump sein soll. Hideo Kojima dazu: "Es geht um Amerika, aber ich habe diese Map bewusst nicht korrekt dargestellt. Vielleicht sieht es aus diesem Blickwinkel nach Japan aus. Ich möchte, dass die Leute nicht an Amerika denken, sondern wo sie sind. Weil es davon abhängt, wer es sieht. Und natürlich ist es in der Zukunft. Jeder ist über das Internet verbunden, aber jeder ist fragmentiert. Das ist auch eine Art Metapher."

In "Death Stranding" ist man als Sam unterwegs, der damit beauftragt wurde, das Land mit dem Chiral-Netzwork zu verbinden, einem Superkommunikationssystem, das denen zur Verfügung steht, die den Vereinigten Städten Amerikas beitreten. Was dabei herauskommt, ist ein Land derer, die verbunden sind, und derer, die es eben nicht sind. Darin könnte man eine Parallele zu aktuellen Politik sehen.

"Wenn du dich verbindest, kannst du die UCA-Services nutzen, aber gleichzeitig holen sie deine Informationen 24 Stunden am Tag ein," so Hideo Kojima. "Es ist wie 1984. Einige Leute mögen das vielleicht nicht und sagen: Ich werde mich nicht mit UCA verbinden, weil wir etwas wiederholen werden, das wir schon einmal getan haben. Wie Trump, oder die EU, diese Dinge. Es ist eine Metapher." "Death Stranding" wird am 8. November 2019 für die PlayStation 4 erscheinen.

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