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Destiny

Entwickler Bungie erklärt, wieso es kein Cross-play gibt

News Katja Wernicke

Um in Multiplayer-Partien von „Destiny“ Fairness zu bewahren, wird es keine plattformübergreifenden Multiplayer-Spiele geben. Dies bestätigte Bungies Engineer Roger Wolfson in einem Interview.

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Laut Wolfson wären „Destiny“-Spieler mit den neuen Konsolen gegenüber PS3-/Xbox-360-Spielern im Vorteil, da die Technik einfach viel mehr zulassen würden. Als Beispiel nennt Wolfson das Fadenkreuz: Zielt man mit einem Scharfschützengewehr auf einen Feind, ist dieser auf den alten Konsolen nur etwa zwei Pixel gross. Ein PS4-/Xbox-One-Spieler sieht den Gegner hingegen mit einer Grösse von vier Pixeln. „Dasselbe kannst du in der Welt der PC-Spiele sehen, wo sich die Leute immer die beste Grafikkarte kaufen, um einen solchen Vorteil zu haben", meint Wolfson. Genau um das zu vermeiden, wird es keine plattformübergreifenden Mehrspieler-Matches geben.

„Destiny“ wird am 09. September 2014 offiziell erscheinen und befindet sich gegenwärtig in einer Beta-Phase, die jedoch am 21. und 22. Juli 2014 eine kleine Wartungspause einlegt. Wie bereits vor einigen Tagen bestätigt wurde, lassen sich Charaktere von den alten Konsolen auf die jetzigen übertragen. Damit möchte Bungie ermöglichen, dass Spieler immer ihren Charakter weiterentwickeln können - denn auch bei eventuellen Sequels soll der eigene Held im Vordergrund des Spiels stehen. In unserer Vorschau zu „Destiny“ gibt es übrigens einen ersten Eindruck zum Spiel - falls wer die Beta nicht spielen kann.

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