Deus Ex: Human Revolution

Unser Bericht aus der Zukunft: Deus Ex Machina

Test Guest getestet auf PlayStation 3

Meine Handvoll Tipps für Neueinsteiger:

  • Inventar-Erweiterung lohnt sich alleweil, da man sonst sehr schnell an die Grenzen der Tragkraft gerät.
  • Erweiterung für Unsichtbarkeit ist absolute Pflicht, dazu empfehle ich als frühe Beilage die erweiterte Sprintfähigkeit, eine zusätzliche Energiezelle und eine Schleichoptimierung.
  • Gegenstände oder Waffen horten, die man nie benutzt, lohnt sich nicht. Lieber Platz im Inventar für Granaten, Medis, Carbon-Gels oder Hacker-Goodies sparen.
  • Hacker-Erweiterungen möglichst frühzeitig ausbauen.
  • Für die Bewaffnung kam ich für die ersten Abschnitte des Spiels mit einer 10mm-Pistole samt Schalldämpfer ohne grössere Probleme durch praktisch alle brenzligen Situationen. Ein Scharfschützengewehr kann ebenfalls nützlich sein, alles andere ist Kür. Wer mag, darf auch die pazifistischere Variante mit Betäubungsgewehr und Armbrust wählen.
  • Schwere Waffen und Sturmgewehre bringen wenig bis nichts. Zu schwer, zuwenig Munition, zu umständlich. Klar reizt es schon mal, mitten in den Gegnern aus dem Versteck zu springen und alle umzunieten. Aber es gibt einfach viel elegantere Wege das Spiel zu spieln. Die Rambo-Variante ist schlichtweg zu doof für dieses intelligente Action-Game.

    Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch das Hacker-Minigame, welches ein bisschen wie ein Glücksspiel anmutet und ordentlich Spass macht. Mit steigenden Fertigkeiten in diesem Bereich steigt eure Wahrscheinlichkeit, die netten Goodies zu ergattern, die es auf dem Weg zum Hauptknoten zu finden gibt, und dabei sogar unentdeckt zu bleiben.

Das Goldene Zeitalter

"Deus Ex: Human Revolution" ist kein trompetisches Grafikspektakel wie "Killzone", "Uncharted", "Gears" und Konsorte. Aber es ist in sich unglaublich schön gestaltet, stimmig und atmosphärisch dicht umgesetzt. Die Welt wirkt glaubwürdig wie kaum eine andere digitale Spielwiese in jüngster Vergangenheit. Die Sterilität und manche leere Gasse unterstützen das Spielfeeling und die leise Melancholie perfekt. Wer dem Spiel mangelndes Rummelplatz-Grafik-Gefunke vorwirft, hat den Groove und den Sinn des Designs nicht verstanden.

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