Deus Ex: Human Revolution

Unser Bericht aus der Zukunft: Deus Ex Machina

Test Guest getestet auf PlayStation 3

Das Setting von "Deus Ex: Human Revolution" ist – in einem Satz gesagt – schlichtweg fantastisch visualisiert und vertont. Die Spielwelt mit viel Glas und kaltem Beton muss sich in keiner Weise verstecken, und das vorherrschende eigenartig golden-bronzene Licht überall in den Strassenschluchten schafft eine einzigartige Optik.

Viele kleine Details wie beispielsweise die flatternden Papierstreifen an Luftschacht-Gittern oder die strahlenden Display-Wände erfreuen das Gamerherz. Manche Ecke erweckt den Eindruck, als ob die Designer des Spiels tatsächlich mal kurz per Zeitmaschine in die Zukunft gereist wären.

Der Soundtrack dämmert getreu der Tradition in Einklang mit der Grafik daher, manchmal etwas pochender, manchmal leise wie ein Electro-Lüftchen. Sogar der kultige Original-Soundtrack in einem Radiosendungs-Intro hat es ins Spiel geschafft. Wow!

Die Innenarchitektur schiesst den Vogel endgültig ab. Die Dachkonstruktionen, Möbeldesigns, Lampenformen, Lichtkonstellationen und die vielen tollen Perspektiven mit Aussicht auf die Städte oder in düstere Abwasserkanäle hätten einen Game-Oskar verdient für das Gesamtdesign, wenn es einen solchen gäbe. Die Front des Gebäudes, wo sich der HIVE-Club befindet, ist schlichtweg Hammer. Oder das Kleinzellen-Hotel in Hengsha mit dem Food-Stand im Innenhof - als ob es einem wirklichen Vorbild nachempfunden wäre. Das muss man wirklich gesehen und erlebt haben.

Die Gesichtsanimationen reicht nicht ganz an das sehr hohe Level von "L.A. Noire" heran, und die gesamthaft auf Cell-Shading getrimmte Optik ist etwas Geschmackssache. Mir persönlich hat der Stil des Spiels sehr gut gefallen.

Screenshot

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