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devolo dLAN 1200 triple+ - Hardware-Review

Highspeed-Internet aus der Steckdose

Hardware: Test Beat Küttel

Lahmes Internet im Wohnzimmer? Heutzutage gerade auch bei uns Gamern ein absolutes No-Go. Ebenfalls nicht bei allen Zockern beliebt sind WLAN-basierte Lösungen, da es dabei schnell einmal zu Interferenzen, Störungen und Lag kommen kann. Genau für dieses Zielpublikum bietet der deutsche Hersteller devolo sein “dLAN 1200 triple+” an, welches wir ausführlich testen konnten. Das Ziel: schnelles, störungsfreies Internet dorthin bringen, wo ihr es braucht. Ein simples Konzept, das auch ohne grosse Schnörkel umgesetzt wurde. Doch wie gut funktioniert es und für wen ist das “dLAN 1200 triple+” die geeignete Lösung? Wir verraten es euch.

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Das Geschäft mit der Heimvernetzung scheint ein lukratives zu sein, denn es ist kaum mehr möglich, die Übersicht zu behalten. Zu viele Hersteller, zu viele verschiedene Produkte befinden sich auf dem Markt. Auch devolo hat diesbezüglich einiges im Köcher. So etwa das kürzlich von uns getestete “GigaGate”, oder die “Powerline Wifi”-Kits. Die heute vorgestellte Lösung hat mit WLAN allerdings nichts am Hut, sondern richtet sich voll und ganz an die Freunde des kabelgebundenen Internets. Sprich: WLAN im Wohnzimmer kriegt ihr mit dem “devolo dLAN 1200 triple+” nicht, dafür verspricht das gute Stück aber eine makellose kabelgebundene Anbindung eurer Konsolen oder eures Smart-TVs ans Internet. Wohlgemerkt, ohne dass ihr das Modem oder einen Router im entsprechenden Zimmer stehen habt. Doch immer schön der Reihe nach.

Simples Setup, einfache Handhabung

Grosse Überraschungen erwarten euch keine, wenn ihr die Hardware aus der Kartonverpackung schält. Wie bereits auf der Verpackung zu sehen, besteht das Starter-Kit aus zwei Adaptern. Beiden gemein ist, dass sie einen integrierten Steckdosenanschluss haben, so dass ihr also nach dem Anschliessen des Adapters nicht plötzlich ohne Steckdosenplatz dasteht. Einerseits wäre da der Adapter, welcher im selben Raum platziert wird wie euer Router. Dieser bietet nur einen einzelnen LAN-Anschluss, doch mehr braucht es auch nicht. Das einzige, was sich damit anstellen lässt, ist nämlich, das gute Stück per LAN-Kabel mit eurem bestehenden Modem oder Router zu verbinden.

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Weiter geht es im Wohnzimmer, wo in unserem Fall der Smart-TV und die Konsolen stehen. Auch dort kommt der Adapter in die Steckdose, und im Gegensatz zum ersten Adapter (der mit dem Modem/Router verbunden ist), bietet dieser stolze 3 Ethernet-Ports, daher auch das “Triple” im Produktnamen. Dies bedeutet nichts anderes, als dass ihr mittels LAN-Kabel (die nicht mitgeliefert werden) bis zu drei Geräte an das gute Stück anschliessen könnt. In unserem Fall haben wir zwei Geräte, nämlich eine PS4 sowie einen Samsung-Smart-TV verkabelt. Das ist schneller erledigt, und ausser dem ganz normalen, problemlosen und schnellen einstecken der jeweiligen Kabel sowie dem Drücken eines Knopfes an jedem Adapter braucht ihr nichts weiter zu tun. Keine manuelle Installation, keine Einstellungen, die ihr vornehmen müsst, nichts (wer will, kann aber mit der devolo Cockpit Software doch noch etwas tiefer graben). Die eigentliche Magie geschieht nun aber zwischen den beiden Adaptern, denn diese sind nicht etwa mittels Funkverbindung oder sonstwie drahtlos miteinander verbunden, sondern es wird das Stromnetz des Hauses oder der Wohnung genutzt. Richtig gehört, eure Daten werden über das hausinterne Stromnetz übertragen, ihr müsst dann also lediglich noch via LAN-Kabel den “letzten Meter” von der Steckdose zu eurem Endgerät überbrücken. In der Theorie erhaltet ihr dadurch absolut störungsfreies Internet mit sehr schnellem Speed, welches Interferenz- und Lag-anfälligen WLAN-Verbindungen den Meister zeigen soll. Und tatsächlich, auch in unserem Test konnte das “dLAN 1200 triple+” überzeugen und seine Stärken ausspielen.

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