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Diablo 3

Diablo 3 ist jetzt seit einigen Tagen spielbar – wir ziehen die erste Zwischenbilanz

Artikel Christian Sieland

"Diablo 3" erschien am 15. Mai. Mittlerweile sind einige Tage vergangen und Blizzard hat sich vor allem um die störenden Fehler von "Diablo 3" gekümmert. Konnten viele Spieler zum Start um 00:00 Uhr am vergangenen Dienstag die Welt von "Diablo 3" nicht betreten, sollten sich die Recken mittlerweile selbst in der Prime-Time ohne Komplikationen durch die Monsterschergen kämpfen. "Diablo 3" ist jetzt seit einigen Tagen spielbar – wir ziehen die erste Zwischenbilanz

Neben kleineren und grösseren Bugs stand und steht vor allem der Hype von "Diablo 3" im Vordergrund. Man erwartet viel vom grössten Action-Rollenspiel, was es derzeit gibt. Doch kann "Diablo 3" den anfänglichen Hype und den Erwartungen gerecht werden? Wir haben uns intensiv mit "Diablo 3" beschäftigt und ziehen das erste Résumé. Kann "Diablo 3" langzeitig motivieren? Hält die Geschichte den Spieler bei Laune? Und welche nebensächlichen Aktionen gibt es, die Spielern Spass bereiten?

Wir zeigen euch in einer kleinen Zusammenfassung, wie sich "Diablo 3" einige Tage nach dem Release anfühlt. Screenshot

Die Motivation des Spielers wecken

Grosse Schlachten, mächtige Waffen, bunte Zaubersprüche und noch riesigere Endgegner. "Diablo 3" scheint alles zu haben, was das Rollenspieler-Herz höher schlagen lässt. Doch sind wir auch noch nach drei Tagen Monstergeschnetzel motiviert genug, immer weiter zu spielen? Kurz gesagt: Ja! "Diablo 3" schafft es, wie auch schon sein Vorgänger, den Spieler bei Laune zu halten. Denkt man in der einen Minute noch darüber nach, ob man sich ausloggen soll, wirft einem das Spiel einen neuen goldenen oder lilanen Gegner vor die Füsse. Erschlagt ihr das Biest, winken wertvolle Gegenstände, die euren Charakter noch ein bisschen besser machen. Und genau das ist das Geheimnis von "Diablo 3" – die Sammelwut. Habt ihr erstmal euren ersten blauen Gegenstand geplündert, könnt ihr es gar nicht abwarten, weitere Gegenstände zu erbeuten. Für uns ist die ständige Suche nach besserer Ausrüstung ein grosser Plus-Punkt. Screenshot

Und um begehrte Ausrüstungsteile zu bekommen, müsst ihr Monster erst einmal zu Strecke bringen. Hier setzt ein ausgeklügeltes Kampfsystem ein, welches auch nach dem Erreichen des 40. oder 50. Level noch motiviert. Werden einem die wichtigsten Fähigkeiten in den ersten 20 Leveln geschenkt, erreicht man in den Folgestufen immer wieder Runen oder Verbesserungen, die eure Fähigkeiten nicht nur stärken, sondern sie grafisch auch noch aufhübschen. So entsteht zu keinem Augenblick das Gefühl, immer wieder dieselbe Fertigkeit zu nutzen. Und wer in den ersten Stufen noch denkt, dass die Kämpfe sehr einfach gestrickt sind, den können wir beruhigen. Die Herausforderung kommt mit höherem Level und höherem Schwierigkeitsgrad.

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