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Diablo 3

Satan sagt: Minimalismus in Perfektion

Vorschau Benjamin Kratsch

Blizzards Konsolendebüt: Nicht mit dem lang ersehnten „World of Warcraft“-Nachfolger „Titan“ wollen die Kalifornier PS3, PS4 und Xbox 360 erobern, sondern mit „Diablo 3“. Kann das funktionieren? Schnelle Schnetzelkunst via Gamepad? Games.ch hat sich ins Blizzard-Reich in München teleportiert, ausführlich Probe gespielt und sagt euch, warum die kleinen Dinge im Leben oft die wichtigsten sind. „Diablo 3 auf PS3“ – Preview.

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Irvine, Kalifornien: Es ist ein sonniger Tag, die Palmen wehen im Wind und im Blizzard-Büro klingelt das Telefon.


DIABLO
„Ja Hallo, hier ist Diablo. Gut geht es mir, hab` gerade die Wände angezündet,  wieder so kalt hier. Aber kommen wir doch zum Geschäftlichen: Sie haben mir vertraglich zugesichert alle verspielten Seelen in die Hölle zu schicken. Alle. Das wurde sogar mit Blut unterschrieben. Nun haben meine Skla...also meine Mitarbeiter gerade festgestellt, dass erst 12 Millionen Seelen hier eingetroffen sind. Wo ist denn der Rest?

BLIZZARD
„Bislang wurde das Spiel nur auf dem PC veröffentlicht. Es gab jahrelang kein Spiel mehr, was auf dieser Plattform so viele Einheiten verkauft hat. Aber wenn Sie wünschen, entwickeln wir das Spiel auch für Konsole. Alleine auf der PS3 gibt es 50 Millionen...nun...potentielle Seelen“. 

DIABLO„Gut, beeilen Sie sich“.

Blizzard: „Mit beeilen haben wir es nicht so, wir melden uns in einem Jahr wieder. Schönen Tag“.



Diablo schnauft, Feuer quillt ihm aus den Nüstern und er wählt die Nummer von Apple-Chef Tim Cook: „Hallo, Diablo hier. Sie haben mir alle Seelen....“

Vier Recken aus vier Königreichen

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Während sich der Fürst der Finsternis noch um sein Seelen-Problem kümmert, kramt Games.ch das Hexendoktor-Kostüm aus dem Schrank und teleportiert sich in den arkanen Turm von Activision, gelegen im tiefsten Bayern, irgendwo in den endlosen Landen eines Reichs namens München. „Haltet ein, zu viert sollen wir sein“, sprach der Obermagier aus dem Blizzard-Turm und dann ging’s auch schon los. Die Waffe unserer Wahl: Nicht PC und Tastatur, das ist ja so 2012, sondern schwarze PS3-Controller. Und welche Klasse? Wir sehen aus wie ein Hexendoktor, dann nehmen wir denn doch direkt mal. Per Kreis schicken wir Höllenhunde auf die Jagd, mit X explodierende Knallfrösche und sogar einen besonders dicken mutierten Barbaren, der wie Obelix durch die Gegend stapft und Zombie-Köpfe zermalmt. Schöne Idee: Weil bei all` dem magischen Schlagabtausch, den Blitzen und Feuerbällen, aufgeschwemmten Schlurfgesellen und garstigen Fledermäusen gerne mal die Übersicht verloren geht, drücken wir einfach kurz auf den linken Stick, schon zeigt eine Lichtsäule wo wir stehen.

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