Doom: The Dark Ages - Revelations - Vorschau / Preview

Die Hölle ruft erneut!

Vorschau Video Fabrice Henz

Bald dürfen wir wieder in die Rolle des Doom Slayers schlüpfen. Am 7. Juli erscheint mit "Revelations" die heiss erwartete Erweiterung für "Doom: The Dark Ages". Letzte Woche hatten wir vorab die Chance, einen ersten Blick auf den DLC zu werfen und im Anschluss an einem Q&A mit Game-Director Hugo Martin und Executive Producer Marty Stratton teilzunehmen. Bevor wir euch den vollständigen Test zu "Revelations" präsentieren dürfen, gibt es deshalb jetzt schon eine kleine Vorschau darauf, was euch erwarten wird!

Wieder von vorn

Zum Start des DLCs, auf dessen Geschichte wir in diesem Artikel noch nicht eingehen werden, verliert der Slayer ganz im Stil eines Metroidvanias den Grossteil aller Upgrades aus dem Hauptspiel. Als wäre das noch nicht genug, werden sein Anzug und Schild beschädigt. Das dient aber vor allem dazu, um dem neuen Star von "Revelations" genug Raum zur vollen Entfaltung zu bieten. Die Rede ist natürlich von dem in den Trailern prominent gezeigten Kettenspanner. Wie der Schild wird auch der Speer in der linken Hand gehalten, wodurch er gleichzeitig mit Schuss- und Nahkampfwaffen genutzt werden kann. Wie der Schild hat der Kettenspanner jede Menge verschiedene Einsatzmöglichkeiten.

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Einerseits kann man mit ihm Dämonen verprügeln oder sie aus der Distanz wie mit einem Scharfschützengewehr treffen. Er wird auch dazu genutzt, um die grünen Geschosse der Gegner zu parieren und auf sie zurückzuwerfen. Er fügt sich perfekt in das bisherige Arsenal von "The Dark Ages" ein und hat wie alle anderen Waffen aus dem Hauptspiel Momente, in denen er besonders viel Schaden verursachen kann. Der Speer und seine Kette können aber auch als Greifhaken genutzt werden, ganz im Stil der Shotgun aus "Doom Eternal". Man zieht sich an Feinde heran oder selbige zu sich. Man kann die Kette jedoch auch nutzen, um Widersacher an Ort und Stelle zu verankern, während man sich in deren Umlaufbahn bewegt und sie mit allem beschiesst, was die Knarren hergeben. Der Slayer erhält in "Revelations" zusätzlich einen kleinen Dash, wodurch er viel mobiler als im Hauptspiel wird.

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Das Spielgefühl des laufenden Panzers aus "Doom: The Dark Ages" bleibt zwar erhalten, doch diese neuen Movement-Möglichkeiten eröffnen ganz viel Potenzial für die Kämpfe, die einen hier erwarten werden. Im Spielverlauf bekommt man auch seinen Schild zurück, und dank einer neuen Tastenbelegung kann man ohne Pause zwischen ihm und dem Speer hin und her wechseln, wodurch die Geschwindigkeit hoch bleiben soll. Die sonstigen Schuss- und Nahkampfwaffen bleiben zum grössten Teil so, wie sie im Hauptspiel schon sind - mit kleineren Änderungen für das Balancing.

Endgame? In meinem Doom?

Hugo Martin verrät im Q&A, dass die Spielzeit von "Revelations" bei etwa 10 bis 12 Stunden liegen wird, auch wenn Stratton klarmacht, dass es Spieler gibt, die den DLC schneller oder langsamer abgeschlossen haben. Das Team unter Martin hat nicht von Anfang an versucht, einen möglichst grossen DLC zu kreieren, doch "Revelations" ist laut seiner eigenen Aussage die Kulmination der letzten Dekade von "Doom" - im spielerischen, technischen und erzählerischen Sinn.

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So gibt es zum ersten Mal einen richtigen Hub, den man im Verlauf des DLCs sukzessiv weiter erkunden kann. Sowohl der Hub als auch die Levels selbst bieten viele versteckte Geheimnisse, die dieses Mal wieder nicht mehr auf der Karte angezeigt werden. Der Hub ist aber nicht die einzige grosse Neuerung für den Spielablauf. Denn hat man erst mal die Geschichte abgeschlossen, öffnet sich das Endgame von "Revelations". Es besteht aus Arenen und anderen Herausforderungen, die für die Movement-Götter und Kill-Spezialisten gemacht sind. Generell soll der Schwierigkeitsgrad höher sein als im Grundspiel, doch wie schon dort kann auch hier mit vielen Reglern die Schwierigkeit ganz nach eigenem Geschmack eingestellt werden. Wieder mit von der Partie ist auch Finishing Move Inc., die schon für "The Dark Ages" den Soundtrack komponiert und aufgenommen haben.

Ausblick

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Da wir selbst nicht Hand an das nächste Kapitel des Doom Slayers legen durften, fällt es schwer, einen definitiven Ersteindruck zusammenzufassen. Doch was wir sehen durften und auch das, was Martin und Stratton erzählten, macht auf jeden Fall ganz viel Lust auf den DLC für "Doom: The Dark Ages". Den Fokus auf den Kettenspeer zu legen und das Gameplay darauf auszurichten, klingt höchst interessant und sieht im Material, das gezeigt wurde, exzellent aus. Wir freuen uns dank der Präsentation auf jeden Fall gleich noch ein bisschen mehr auf den Release von "Revelations" am 7. Juli!

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