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Dragon Ball FighterZ - Test

Ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen

Test Video Giuseppe Spinella getestet auf PlayStation 4

 Drei gegen Drei

Das Kampfsystem ähnelt anderen 2D-Prügler. Verschiedene Moves (leichte, mittelschwere, schwere und spezielle Angriffe) sind den Tasten zugeordnet. Zudem besteht auch die Möglichkeit zum schnellen Teleport hinter dem Gegner oder zum Rush-Angriff. Die Kämpfe laufen recht schnell ab und bevorzugen aggressive Kampfstile. Mit 60FpS und 1080p sind alle Inputs genau. Wie in „Marvel vs. Capcom“-Spielen unterstützen uns die Charaktere auf der Bank mit gezielten Attacken (Assists). Ist jemand dem Tod nahe, wechseln wir zügig zum anderen Mitstreiter. Die Charakter-Wechsel waren in der Beta recht frustrierend und ungenau oder verspätet. Seitdem hat sich einiges getan, doch ab und zu erleben wir immer noch diese ärgerlichen Momente.

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Sobald die untere Leiste gefüllt ist, entfesseln wir mächtige Spezialattacken. Dabei handelt es sich um die Kult-Attacken des jeweiligen Kämpfers, wie zum Beispiel Trunks Burning Attack. Anders als in anderen Prüglern sind auch die Spezialmoves-Tastenkombinationen überaus simpel: meist nur eine Halbkreis- oder Viertelkreisbewegung in eine Richtung.

„Dragon Ball FighterZ“ bietet schnelle, aber effektive Tutorials an, die alle wichtigen Eigenheiten des Kampfsystems hervorheben. Die Tutorials sind einzeln aufrufbar und im Story-Modus integriert.

 Ich glaub‘, ich bin im Anime!

„Dragon Ball FighterZ“ sieht bombastisch aus. Ganz ehrlich, wir denken manchmal, dass wir Anime-Folgen zuschauen – so liebevoll sind die Kämpfe animiert.

Die Charaktermodelle und die Kampftechniken bleiben dem Anime bis aufs Detail treu. Kleine Details zeugen von der Liebe, die in das Spiel eingeflossen ist. Hier ein kleines Beispiel: Majin Buu kann seine Gegner in Kekse verwandeln, die er im Anschluss genüsslich verspeist. Dank dieser Attacke können wir das Keks-Modell eines jeden Kämpfers sehen. Ob Vegeta oder C18, jeder hat seine eigene Keks-Grafik. Ein netter Touch ist auch die Inklusion weiterer Nebencharaktere. Tenshinhan kämpft vorwiegend alleine, doch für ein paar Techniken taucht auch sein kleiner Kollege Chao-Zu auf. Für Anime-Feeling sorgen auch die Moves, die unseren Gegner weit wegschleudern. Wie im Anime wird der Gegner in ein Gebirge oder einen Wolkenkratzer katapultiert – diese Umgebungen stürzen daraufhin auch ein. Selbst der Eintritt eines neuen Kämpfers ist beeindruckend, da er stets zum Gegner hinfliegt und es zu einem imposanten Kräftemessen kommt. Die Umgebungen und die Stages zeugen von höchster Detailverliebtheit und bringen bekannte Anime-Locations zum Leben.

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