Dragon Ball Z: Kakarot - Vorschau / Preview

Er ist wieder da!

Vorschau Video Franziska Behner

Community-Boards für zusätzliche Boni

Nutzt die kleine Wolke für Erkundungstouren und schaut euch die Welt von oben an. Viel Platz habt ihr auf jeden Fall, denn die Landschaften erstrecken sich gefühlt kilometerweit. Items könnt ihr dabei kaum übersehen, denn sie werden, wie auch die versteckten Erinnerungsfetzen, auffällig markiert. Sammelt Äpfel, Fisch und Co, um diese Zutaten zu Bulma zu bringen und sie zu bitten, ihren Kochlöffel zu schwingen. Als "Dragon Ball"-Fan wisst ihr natürlich, dass Son Goku sowieso immer hungrig ist. Das Vollstopfen mit den tollen Gerichten tut nicht nur der Seele gut, sondern boostet zudem eure Statuswerte. Je nachdem welches Gericht ihr verspeist, bringt es zusätzliche (teils temporäre) Boni für den nächsten Kampf. Habt also immer einen gebratenen Fisch dabei!

Screenshot

Wollt ihr noch mehr aus euren Snacks machen, empfiehlt sich ein Blick auf das Community-Board. Dort könnt ihr kleine Spielmarken (Seelenabzeichen) eurer Freunde miteinander verbinden, um auf verschiedenen Boards zusätzliche Vorteile zu erhalten. Für die unterschiedlichen Säulen des Spiels gibt es jeweils ein Board. So ist Bulma gut auf dem Community-Board mit dem Schwerpunkt Kochen aufgehoben, um dort ihr Bestes zu geben. Piccolo hingegen zeigt seine wahre Stärke auf dem Kampf-Board und knüpft mit Son Goku dort starke Verbindungen. Ist die Freundschaft zweier Charaktere besonders eng, gibt es zusätzliche Vorteile. Keine Sorge: Das ist kaum aufwendig, da sie sich alle mit Geschenken bestechen lassen.

Ausblick

Obwohl ihr die Geschichte von Anfang an erzählt bekommt und die Nebenmissionen euch mit zahlreichen Hintergrundinformationen versorgen, ist "Dragon Ball Z: Kakarot" kein Spiel für Neulinge des Franchises. Das liegt nicht an der Geschichte oder dem durchaus gelungenen Kampfsystem, sondern am gesamten Konzept des Spiels. So scheint es sich so weit wie möglich an die Originalvorlage halten zu wollen, was die Spielwelt oft sehr leer und trist erscheinen lässt. Auch sind die Beschäftigungsmöglichkeiten beim Überfliegen der riesigen (und mit viel Detailliebe gestalteten) Hügellandschaft eingeschränkt. Wenn ihr euch vorstellt, tatsächlich in die Welt von Akira Toriyama einzutauchen, dann ist das wirklich gut umgesetzt. Erwartet ihr hingegen ein vollgepacktes Rollenspiel mit Beschäftigungen an jeder Ecke, werdet ihr enttäuscht sein.

Es kommt also ein bisschen darauf an, was ihr euch von diesem Spiel erwartet. Neben der manchmal etwas anstrengenden Steuerung, bei der ein bisschen Feintuning betrieben werden könnte, und den in den ersten drei Stunden wirklich viel zu leichten Nebenmissionen hat das Spiel einige Highlights. Fans der ersten Stunde bekommen durch versteckte Erinnerungs-Items zum Beispiel Szenen von den Anfängen der Serie gezeigt - im Original-Look von damals. Da schlagen Fanherzen höher.

Nach den ersten drei Spielstunden (und dem Kampf gegen Vegeta) sind wir auch vom Kampfsystem überraschenderweise äusserst angetan. Was während der gamescom-Demo noch chaotisch schien, geht jetzt viel leichter von der Hand. Das liegt vor allem an den vielen Erklärungen zur Steuerung und zu den einzelnen Besonderheiten, die der Spieler immer wieder kurz und verständlich gezeigt bekommt.

Bevor wir euch jetzt sagen, dass wir gespannt auf das komplette Spiel sind, müssen wir noch ein kleines Schmankerl erwähnen: die Synchronisation! Für "Dragon Ball Z: Kakarot" konnten die Originalsprecher gewonnen werden, sodass ihr noch mehr das Gefühl bekommt, den Anime zu spielen. Dank deutscher Untertitel ist auch die japanische Sprachausgabe absolut kein Problem.

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