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Dragon Quest Builders (Switch) - Test

Vertraut, doch überraschend innovativ

Test Video Joel Kogler getestet auf Nintendo Switch

Die Nintendo Switch überraschte die Konkurrenz 2017 dank innovativer Technik und einem tollen Spiele-Angebot. Es stellt sich daher die berechtigte Frage, ob sich der Siegeszug im neuen Jahr aufrecht erhalten lässt. Mit „Dragon Quest Builders“ bringt Square Enix das zuvor nur auf Sony-Konsolen erhältliche Aufbau-Spiel in die Hände von Nintendo-Fans.

Das sieht ja aus wie Minecraft

Als Spin-Off hat „Dragon Quest Builders“ mit den Rollenspiel-Qualitäten der Hauptreihe nur noch wenig zu tun. Stattdessen orientiert sich das Spiel an Open-World Spielen wie etwa „Terraria“ oder „Minecraft“. In einer kurzen Einführung erfahren wir, dass der böse Drachenfürst den Menschen ihr wertvollstes Werkzeug genommen hat: ihre Kreativität. Wir jedoch scheinen davon nicht betroffen zu sein und werden durch unsere Fähigkeit, einfache Materialien zu kombinieren, zum Helden und Inspiration der wenigen verbleibenden Menschen. Auch wenn es die eher klischeebeladene Einführung nicht vermuten lässt, „Dragon Quest Builders“ setzt sich gerade durch die Geschichte von ähnlichen Spielen ab. Wir finden uns nach wenigen Spielminuten in den Ruinen einer ehemaligen Stadt der Menschen wieder. Das erste Kapitel des Spiels beschäftigt sich damit, dass wir mehr und mehr Bewohner anlocken und der Stadt zu neuer Pracht verhelfen. Nebenbei decken wir aber auch stückweise auf, was mit den ehemaligen Bewohnern passiert ist. Gekrönt wird das ganze mit einem Bosskampf, der nicht nur euch, sondern der kompletten Stadt ihr Ganzes abverlangt.

Nach den rund 20 bis 30 Stunden, die wir damit verbringen, wird klar, das war nur der Anfang unserer Reise und es gibt noch vier weitere ehemalige Königreiche, die unsere Hilfe benötigen. In jedem Königreich müssen wir uns von unten nach oben arbeiten, mit einfachsten Materialien und Werkzeugen. Dennoch schafft es „Dragon Quest Builders“ zu jeder Zeit frisch zu bleiben, denn jedes Gebiet erfordert eine andere Herangehensweise und bietet neue Geschichten zum Entdecken.

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