Duck Detective: The Secret Salami - Test / Review

Salami-Surprise!

Test Video Fabrice Henz getestet auf Xbox Series X/S

Wir Menschen sind simpel gestrickt: Setzt ein Tier in den Namen eines Spiels und der Hype steigt schon. Was ist beispielsweise besser als ein Detective? Ganz einfach: ein Duck Detective! Natürlich mussten wir diesem Hype folgen und auf der Xbox Series X herausfinden, ob ein Name wie "Duck Detective: The Secret Salami" hält, was er verspricht.

Eugene McQuacklin ist ein abgebrühter Detective der alten Schule. Er hat Probleme mit seiner Frau wegen seiner Sucht nach Brot. Denn Eugene McQuacklin ist eine Ente. Quasi ohne Geld in den Taschen bekommt er den rettenden Anruf, einen neuen Auftrag. Es geht um das gestohlene Mittagessen eines unbekannten Anrufers, der bei BearBus arbeitet. Dort angekommen, entpuppt sich das jedoch als Beginn eines viel grösseren Geheimnisses. Denn bei BearBus geht der Salami Bandit um, und es liegt an Eugene und dem Spieler, um herauszufinden, wer das Mittagessen gestohlen hat, wer der Salami Bandit ist und wie genau sein Plan aussieht.

Ein Fall für den Duck Detective

Was Plot und Stil angeht, bietet "Duck Detective: The Secret Salami" eine überaus gelungene Mischung aus einer Noir-Detective-Story sowie einem Spiel mit sprechenden Tieren, viel Wortwitz und einem Ensemble aus quirligen, aber herzallerliebsten Büroangestellten. Dieses Setup ist bestimmt nicht für jedermann, funktioniert allerdings gerade deshalb. Der Humor geht gerade weit genug, dass er nicht lächerlich, jedoch trotzdem sehr witzig ist. Getragen wird das von einem englischen Voicecast, der eine exzellente Arbeit macht. An dieser Stelle muss leider auch gesagt werden, dass das komplette Game aktuell nur auf Englisch spielbar ist. Sowohl Text als auch Sprachausgabe sind ausschliesslich auf Englisch verfügbar, was natürlich schade ist.

Screenshot

Um die Geheimnisse bei BearBus aufzudecken, nutzt McQuacklin seinen scharfen Verstand und seine Gabe für die DeDUCKtion. Trifft man auf neue Charaktere, nimmt man sie wortwörtlich unter die Lupe, um an ihrem Aussehen und ihrer Kleidung Observierungen über sie zu machen. Ähnlich geht man mit gewissen Beweisen wie Wandtafeln oder Computern um. Für jeden gefundenen Hinweis beim Unter-die-Lupe-Nehmen schaltet man ein Wort frei, das man im Anschluss für die Deduktion einsetzen kann. Bei den Deduktionen selbst handelt es sich um einen Text mit einigen fehlenden Wörtern. An den leeren Stellen muss man jeweils das passende Wort einsetzen, um eine schlüssige Antwort zu erhalten. Für wen oder was hat der Duck Detective sein letztes Geld ausgegeben? Nur wenn man die richtigen Wörter in den Text einfügt, kommt man in der Geschichte vorwärts.

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