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Abrechnung mit 'Dead Space' und 'Mirror's Edge'

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2008 hat EA zwei neue Marken ins Rennen geschickt. Mit "Mirror's Edge", dem Parkour-Game sogar wörtlich. Auch "Dead Space" hat dem Spieler das Gruseln gelehrt - trotzdem blieben die Spiele hinter den Erwartungen des Publishers zurück.

Interessant ist nicht nur der finanzielle Aspekt, sondern vor allem die Gründe, die EA ins Feld führt. Obwohl sowohl "Mirror's Edge" als auch "Dead Space" absolute Single-Player-Spiele sind, heisst einer der Hauptkritikpunkte für beide Spiele offenbar ein fehlender Multiplayer-Modus. Sind die Zeiten reiner Single-Player-Games vorbei? Tritt der soziale Faktor immer mehr in den Vordergrund?

Frank Gibeau, Präsident bei EA Games beantwortete Fragen:

"Was ich von "Mirror's Edge" gelernt habe, ist, dass man Dinge ausführen muss, sich für ein Spiel mehr Zeit nehmen muss, um sicherzustellen, dass es Feinschliff hat, ausserdem braucht man die Tiefe und Nachhaltigkeit eines Online-Spiels. First-Person Parkour über Gebäude ist spassig aber um ehrlich zu sein, war die Umsetzung nicht ausreichend. Es gab Probleme mit der Lernkurve, dem Schwierigkeitsgrad, der Erzählweise und es gab keinen Multiplayer."

Dies sagte Gibeau zu "Mirror's Edge". Doch auch "Dead Space" kommt wenig glimpflich davon:

Es hat uns Geld eingebracht aber es erfüllte die Prognose nicht. Wir glaubten, dass wir mit der Marke einen Nerv getroffen haben, einen mit Qualität aber auch hier fehlten Mehrspieler-Modi. Als wir es überarbeiteten haben wir uns gefragt, wie wir eine bessere Idee daraus machen könnten, wie wir die Geschichte fesselnder gestalten, Isaac als Figur ausbauen und dem Spiel online zum Erfolg verhelfen könnten."

Gleichzeitig sagte Gibeau aber auch, dass beide Marken eine Zukunft hätten, wenn man sie richtig plant.

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