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The Elder Scrolls Online: Morrowind - Vorschau

Odyssee auf der Riesenpilz-Insel

Vorschau Video Sönke Siemens

Am 6. Juni 2017, also in knapp vier Wochen, ist es endlich soweit. Nach unzähligen, inhaltlich eher überschaubaren DLCs erscheint mit „Morrowind“ die erste namhafte Story-Erweiterung für Bethesdas MMO-Publikumsliebling „The Elder Scrolls Online“. Wir haben uns mit der Beta-Fassung schon mal warmgespielt und fassen die wichtigsten Eckpunkte und erste Spieleindrücke zusammen.

Sprung in die Vergangenheit

Sei es nun „Imperial City“, „Orsinium“, „Diebesgilde“, „Dunkle Bruderschaft“ oder „Homestead“ - bisher wurde „The Elder Scrolls Online“ stets nur mit diversen Download-Happen erweitert. Doch nun kommt „Morrowind“ - und genau wie „World of Warcraft: Legion“ oder „Guild Wars 2: Heart of Thorne“ versteht es sich als richtig grosse Story-Erweiterung.

Der Clou hier: Mit der riesigen Insel Vvardenfell bringt Bethesda ein Szenario zurück, das bereits vor 15 Jahren Hunderttausende Rollenspieler magisch anzog - und zwar im 2002 veröffentlichten „The Elder Scrolls III: Morrowind“ für PC und Microsofts allererste Xbox. Inhaltlich kommen sich die beiden Spiele trotz gleichem Szenario übrigens nicht in die Quere, da das MMO „Morrowind“ knapp 700 Jahre vor den Ereignissen des eben genannten Solo-Abenteuers angesiedelt wurde.

Screenshot

Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die mysteriöse Krankheit von Gott Vivec. Das Problem: Vivecs Gesundheitszustand hängt direkt mit dem Schicksal von ganz Vvardenfell zusammen. Denn sollte Vivec dahinscheiden, würde auch die Magie verblassen, mit der er einst einen riesigen Meteorit in Fluss der Zeit einfror. Letzterer würde dann direkt auf Vvardenfell zurasen und alles Leben binnen Sekunden auslöschen - eine Katastrophe, die es mit allen Mitteln zu verhindern gilt.

Das Schöne am neuen „Morrowind“: Obwohl es Hunderte Jahre vor dem ursprünglichen „Morrowind“ spielt, referenziert es viele Aspekte und Begebenheiten der Originalspiels bereits. Die nach dem Gott Vivec benannte Stadt Vivec etwa existiert schon, hat aber erst ein Drittel ihrer späteren Grösse. Ferner stossen "Morrowind"-Veteranen auf diverse Fraktionen, die sie bereits aus der Zukunft (also von damals) kennen, darunter zynische, in Pilztürmen wohnende Magier des Hauses Telvanni oder die Assassinen von Morag Tong. Nebenbei entdecken Kenner aber auch viele neue Personen und Örtlichkeiten, was die Rückkehr nach Vvardenfell umso reizvoller macht.

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