Lange Zeit stand die Embracer Group für Investion und Expansion, etwa als man die "Borderlands"-Macher Gearbox kaufte oder sich die Rechte am "Herr der Ringe" sicherte. Diese fetten Jahre sind inzwischen vorbei, was auch an einem Milliarden-Deal liegt, der Ende Mai in letzter Sekunde platzte. Jetzt wurde der geheime Verhandlungspartner enthüllt und der überrascht.

Es waren nämlich nicht Microsoft oder Sony, die da mit der Embracer Group um zwei Milliarden Dollar verhandelten. Vielmehr berichtet Kotaku, dass man bis zur letzten Minute Gespräche mit der Savvy Games Group führte. Dahinter verbirgt sich der kontroverse Saudi Arabia Public Investment Fund (PIF) unter der Leitung von Kronprinz Mohammed bin Salman. Embracer hatte bereits im vergangenen Jahr eine Finanzspritze von einer Milliarde Dollar vom Public Investment Fund erhalten.
Wäre der Deal zustande gekommen, hätte er aufgrund seines Finanzvolumens und der darin involvierten Parteien die Videospielbranche fundamental verändert. Stattdessen ist bei Embracer jetzt erstmal ein strikter Sparkurs angesagt.
Die Embracer Group oder die Savvy Games Group haben sich bisher noch nicht offiziell zu dem Thema geäussert.