CCP Games kündigt heute den EVE Frontier × Sui Hackathon 2026 unter dem Motto A Toolkit for Civilization an. Der Online-Hackathon findet vom 11. bis 31. März 2026 statt und ist mit einem Preisgeld von 80'000 US-Dollar dotiert. Er lädt Entwickler*innen dazu ein, Mods zu erstellen, die auf Smart Assemblies laufen oder ausserhalb des Spiels über externe Anwendungen, die mit demselben Live-Universum verbunden sind.
"EVE Frontier" demonstriert die einzigartige Leistungsfähigkeit von Sui: Es unterstützt galaktische Schlachten, echtes Eigentumsrecht und beständige Welten durch eine gross angelegte, modifizierbare Infrastruktur. Das Spiel ist als modifizierbares Überlebensuniversum konzipiert, in dem die Spieler*innen ihre Erfahrungen sinnvoll gestalten können, während sie die Zivilisation aus ihrer Asche wiederaufbauen. Sie können das Verhalten der Welt durch Mods verändern, die über einen längeren Zeitraum aktiv bleiben, von anderen erweitert werden können und weiterhin Einfluss auf das gemeinsame Universum in der gesamten Galaxie haben.
Mods können innerhalb der Spielwelt von "EVE Frontier" existieren, indem sie in Smart Assemblies ausgeführt werden: von Spieler*innen erstellte Strukturen im Spiel, wie Lagereinheiten, Tore und Verteidigungssysteme. Diese Strukturen, die durch Suis Blockchain-gestütztes Modding und Co-Creation angetrieben werden, dienen als physische Hosts für die Kreativität der Spieler und ermöglichen die Installation neuer Logik und Verhaltensweisen in ihnen, während sie von anderen genutzt, verteidigt oder zerstört werden können. Mods können auch ausserhalb des Spiels existieren, als externe Anwendungen, die über eine offizielle API mit "EVE Frontier" verbunden sind. Diese externen Tools, wie Karten, Dashboards, Koordinationsplattformen und Analysedienste, existieren nicht als Objekte im Raum, können aber Live-Spieldaten in Echtzeit lesen und darauf reagieren.
Unter dem Motto A Toolkit for Civilization fordert der Hackathon 2026 die Spieler dazu auf, Mods zu erstellen, die von unterstützend bis bizarr reichen. Die Beiträge können auf dem Live-Server bereitgestellt werden, wo die Spieler sie im Rahmen des Bewertungsprozesses nutzen können. Dabei spielt die Community-Abstimmung eine wichtige Rolle bei der Entscheidung über die Gewinner.
"EVE Frontier basiert auf der Idee, dass eine virtuelle Welt nicht statisch sein sollte. Dies ist der nächste Schritt im Bereich Game Modding: Hier modifizieren die Entwickler*innen nicht nur einen Client oder ein Tool, sondern den Server selbst in Echtzeit, und zwar mithilfe von Systemen, die auf Erweiterbarkeit ausgelegt sind. Der Hackathon ist eine Einladung, zu erkunden, was passiert, wenn Modding Teil eines Live-Universums wird."
Hilmar Veigar Pétursson, CEO von CCP Games
"EVE Frontier wurde entwickelt, um von Spielerinnen nicht nur gespielt zu werden, sondern aufgebaut zu werden. Unser Ziel ist es, die Infrastruktur für die Entwicklung von ‚Forever Games‘ bereitzustellen, also modifizierbaren Welten, die sich ständig weiterentwickeln können. EVE und Sui bilden zwar die Grundlage, aber es sind die Entwicklerinnen, die Innovationen vorantreiben. Ich spreche sowohl für CCP als auch für Mysten Labs, wenn ich sage, dass wir gespannt sind, was die Teilnehmenden dieses Hackathons erschaffen werden."
Adeniyi Abiodun, Chief Product Officer bei Mysten Labs, den ursprünglichen Mitwirkenden an Sui
Der Hackathon steht weltweit Einzelpersonen und Teams mit bis zu fünf Teilnehmenden offen. [Alle Details zur Anmeldung, zum Zeitplan, zu den Einreichungsvoraussetzungen und zu Modding-Ressourcen.](http://deepsurge.xyz/evefrontier2026 zu finden)
