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Far Cry 4

Tierisch starkes Open-World-Theaterstück

Test Benjamin Kratsch getestet auf PlayStation 4

Mit C4 zündeln wie in Battlefield

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Das Gameplay orientiert sich durchaus am Vorgänger „Far Cry 3“, bietet aber sehr viel mehr Freiheiten in seinem Design. Viele dieser Tricks erklärt euch das Spiel auch nicht, ihr müsst sie selbst herausfinden. Wie wäre es beispielsweise mit einem Scharfschützengewehr den Fahrer eines Trucks der Königlichen Armee rauszuschiessen. Ihr übernehmt das Gefährt, sucht euch eine hübsche Basis zum Angreifen und postiert den LKW auf einem Hügel. Dann bestückt ihr die Ladefläche mit ausreichend C4-Sprengladungen, löst die Bremsen vorne (Taste lange gedrückt halten) und schon rollt das Vehikel auf sein Ziel zu. Den Truck empfinden die Soldaten nicht zwingend als Bedrohung, wenn er nicht in sehr hohem Tempo in ihre Basis rollt. Alle versammeln sich darum, wollen ihn untersuchen - Knöpfchen drücken - Boom!. Alle Wachmannschaften sind erledigt und der Truck zerstört, für beides gibt es massiv kyratische Rupien. Ebenfalls beliebt bei uns im Test zu „Far Cry 4: Wing Suit bei einem ziehenden Händler kaufen, Quadrocopter mopsen, mit C4 bestücken und auf Kurs einer der extrem stark bewachten Festungen zu schicken.

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Wenn ihr direkt über der Basis seid, steigt ihr auf maximaler Höhe aus, aktiviert den Wingsuit und fliegt ein Stückchen. Der Helikopter kracht derweil in die feindliche Festung - aufs Knöpfchen drücken und es macht Boom. Wer das ein bisschen übt, kann ziemlich spektakulär die ansonsten recht schwer zu knackenden gepanzerten Einheiten knacken. Die feuern mit einer Gatling-Gun, haben also verdammt viel Munition im Gepäck. Sind die Geschichte, lässt sich der Rest der Mannschaft mit Granaten aus ihren Deckungen bomben und dann mit einer Mischung aus Sturmgewehr und Molotowcocktails ausschalten. Auf jeden Fall wird’s zu diesem Spiel wohl genau so viele Stunt-Videos wie zu „GTA 5“ oder „Battlefield 4“ geben.

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