Games.ch

Far Cry 4

Angespielt: GTA 5 mit Dumbos gegen Gatling-Jeeps

Vorschau Benjamin Kratsch

Pagan Mim: 


Der neue Vaas, gespielt von Troy „The Last of Us“ Baker



ScreenshotPagan Mim entstammt einer reichen chinesischen Familie, denn sein Vater ist der Chef eines Drogenkartells in Hong Kong. Mim wendet sich von seiner Familie ab, sympathisiert mit den Rebellen von Kyat und verliebt sich sogar in eine von ihnen. Wir wollen hier lieber nicht zu viel spoilern, aber sagen wir es einfach mal so: „Far Cry 4“ erzählt eine sehr viel erwachsenere, sehr viel ausgearbeitere Geschichte als „Far Cry 3“. Die Charaktere haben deutlich mehr Hintergrund, Protagonist und Antagonist sind über gewisse Ecken verwandt, das geht alles sehr viel mehr Richtung „Assassin’s Creed“. 
Wie wichtig Geschichte und Charaktere dieses Mal sind zeigt sich schon an der Wahl des Schauspielers und Synchronsprechers: Troy Baker. Er ist der Mann, für die schwierigen Rollen. Vom wahnwitzigen Joker (Batman: Arkham City) und nachdenklichen Booker De Witt (BioShock: Infinite) über den gebrochenen Joel (The Last of Us) bis zum hitzköpfigen Delsin (Infamous: Second Son) hat er etliche der wichtigsten Figuren der jüngsten Spielegeschichte verkörpert. Mim jedenfalls tötet seinen Vater, reisst dessen Imperium an sich und nutzt das Geld aus dem Drogenvermögen um sich eine grosse und gut ausgerüstete Armee aufzubauen, gegen die wir kämpfen müssen. 


Das Hands-On:


Sturmangriff auf dem Rücken eines Elefanten


ScreenshotDoch kommen wir in Medias Res, reden wir über Gameplay. Hier finden sich einige Bekannte wieder, beispielsweise können wir feindliche Basen infiltrieren und den Alarm-Knopf sabotieren oder wir erledigen auch gleich noch die Verstärkung. Ähnlich wie in „Far Cry 3“ können wir dabei recht stark auf Mitwirkung von animalischen Verbündeten setzen. Während wir im Vorgänger gerne mal Käfigtüren aufgeschossen haben, damit die niedlichen Wildkatzen darin ihre Zähnchen im Hals der bösen Schergen verbeissen konnten, sind hier Elefanten unsere besten Freunde. Witziger Weise dürfen wir sogar von einem Dach auf einen Elefanten springen und ihm mit den Beinen (respektive Analogsticks) klar machen, wo er hinzurennen hat. So ein tibetanischer Elefant bringt gut 7,5 Tonnen auf die Wage, das reicht um von der Seite kommend sogar einen gepanzerten Jeep zu rammen und auf den Kopf zu stellen.

 

Kommentare